1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – Funkel deutet Comeback an
1. FC Köln trennt sich von Cheftrainer Lukas Kwasniok – Friedhelm Funkel deutet mögliche Rückkehr an
Der 1. FC Köln hat nach der Entlassung von Cheftrainer Lukas Kwasniok einen Führungswechsel vollzogen. Der Verein, der aktuell auf Platz 15 der Bundesliga steht, liegt nur zwei Punkte über dem Relegationsplatz. Ex-Trainer Friedhelm Funkel äußerte sich zur Situation, unterstützte die Entscheidung der Vereinsführung und ließ dabei durchblicken, selbst wieder auf die Trainerbank zurückkehren zu wollen.
Lukas Kwasnioks Amtszeit beim 1. FC Köln endete, nachdem es ihm nicht gelang, die Mannschaft aus dem Abstiegskampf zu führen. Funkel, der den Klub bereits dreimal trainiert hat, räumte ein, dass die Leistungen unter Kwasniok nicht ausreichten, um den Klassenerhalt zu sichern. Dennoch verteidigte er die taktische Ausrichtung des scheidenden Trainers und lobte den Einsatz der Spieler während dessen Amtszeit.
Als Übergangslöung hat nun René Wagner das Traineramt übernommen und soll den Verein vor dem Abstieg bewahren. Funkel, der bisher keine direkten Gespräche mit Köln über eine mögliche Rückkehr geführt hat, zeigte sich optimistisch, was Wagners Chancen betrifft – betonte jedoch, dass Siege in den kommenden Wochen entscheidend sein werden. Gleichzeitig beschrieb er die emotionale Intensität, die das Training beim 1. FC Köln mit sich bringe, und nannte es eine "einzigartige Herausforderung" für jeden Coach.
Obwohl Funkel ein viertes Engagement nicht ausschloss, machte er deutlich, dass eine Rückkehr von den richtigen Rahmenbedingungen abhinge. Aktuell stehe er hinter dem eingeschlagenen Weg des Vereins und glaube, dass Wagner das Potenzial habe, die Mannschaft zu stabilisieren.
Nun liegt es an René Wagner, die Position des 1. FC Köln in der Bundesliga zu verbessern. Mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz ist der Druck groß, dringend benötigte Ergebnisse zu erzielen. Funkels Äußerungen deuten darauf hin, dass er einer künftigen Zusammenarbeit nicht abgeneigt ist – doch der unmittelbare Fokus bleibt auf den Klassenerhalt unter der neuen interimistischen Führung.






