15-Jähriger stürzt nach Mofa-Flucht vor Polizei auf nasser Straße
15-Jähriger Mofafahrer aus Rösrath stürzt nach Kontrollverlust auf nasser Straße bei Kleindresbach
Ein 15-jähriger Mofafahrer aus Rösrath ist nach einem Kontrollverlust auf regennasser Fahrbahn in der Nähe von Kleindresbach verunglückt. Der Vorfall begann, als die Polizei den Jugendlichen wegen eines nicht lesbaren Versicherungskennzeichens anhalten wollte – dieser flüchtete jedoch mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Heiligenhaus.
Die Behörden ermitteln mittlerweile wegen des Verdachts auf illegale Straßenrennen sowie technische Manipulationen am Mofa.
Flucht vor der Polizei endet mit Sturz Der Unfall ereignete sich am Samstag, dem 2. August, gegen 17:40 Uhr. Beamte der Polizeistation Overath hatten das Mofa zunächst auf der Olper Straße bemerkt. Da das Versicherungskennzeichen nicht erkennbar war, forderten sie den Fahrer zum Anhalten auf. Statt zu stoppen, gab der Jugendliche jedoch Gas und raste davon.
Kurz darauf überholte er bei Steinenbrück ein anderes Fahrzeug, wodurch ein entgegenkommender Autofahrer stark bremsen musste, um eine Kollision zu vermeiden. Wenige Augenblicke später rutschte das Mofa auf einer regennassen Kurve bei Kleindresbach weg, der Fahrer verlor die Kontrolle und stürzte. Der Teenager zog sich dabei leichte Verletzungen zu.
Ermittlungen laufen – Zeugen gesucht Während der Unfallaufnahme musste eine Fahrspur vorübergehend gesperrt werden. Später gestand der Jugendliche, dass das Mofa so umgebaut worden war, dass es die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritt. Daraufhin wurden sein Führerschein sowie das Mofa beschlagnahmt.
Die Polizei bittet nun um Hinweise, insbesondere von dem überholten Fahrer und dem entgegenkommenden Autofahrer, der abrupt bremsen musste. Sachdienliche Informationen können an die Verkehrspolizei in Bergisch Gladbach unter der Telefonnummer 02202 205-0 gemeldet werden.
Die Ermittlungen zu dem Unfall dauern an. Geprüft werden mögliche Straftatbestände wegen illegaler Tuning-Maßnahmen und gefährlichen Fahrverhaltens. Für Rückfragen steht die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis unter 02202 205 120 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung.






