240 Jahre Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter: Von der Leihkasse zur Milliardenbank
Ida König240 Jahre Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter: Von der Leihkasse zur Milliardenbank
Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter feiert in diesem Jahr ihr 240-jähriges Bestehen. Gegründet 1786, begann die Bank als kleiner Spar- und Darlehenskassenverein, der einkommensschwächeren Bürgern beim Sparen helfen sollte. Heute verwaltet sie ein Vermögen von rund 12 Milliarden Euro und bedient eine deutlich größere Region.
Die Wurzeln der Bank reichen bis zum 13. März 1786 zurück, als sie als Leihkasse der Grafschaft Lippe in Detmold eröffnet wurde. Anfangs war ihr Wirkungskreis begrenzt: Sie förderte das Sparen im kleinen Fürstentum Lippe. Im Laufe der Jahrzehnte erweiterten Fusionen ihren Einfluss – darunter die entscheidende Zusammenlegung 2017 mit der Sparkasse Paderborn-Höxter. Seither deckt sie die Landkreise Lippe, Paderborn und Höxter ab.
Zum Jubiläum führt die Bank einen Sonderzins von 2,40 Prozent für Kunden ein. Zudem spendet sie 240.000 Euro an ihre angebundenen Stiftungen. Darüber hinaus erhalten alle 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen bezahlten freien Tag, um sich in lokalen Gemeinschaftsprojekten zu engagieren.
Das Wachstum der Sparkasse spiegelt ihre sich wandelnde Rolle wider: Aus einer bescheidenen Regionalbank ist ein bedeutender Finanzakteur geworden. Doch ihr Kernauftrag – das Sparen für alle zugänglich zu machen – bleibt unverändert.
Die Jubiläumsaktionen umfassen eine zeitlich begrenzte Zinserhöhung, Spenden und ehrenamtliche Einsätze der Belegschaft. Damit unterstreicht die Bank ihr anhaltendes Engagement für Kundinnen und Kunden sowie die gesamte Region. Nach 240 Jahren verbindet die Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter ihre Tradition weiterhin mit modernen Finanzdienstleistungen.