Alemannia Aachen startet mit Umbruch und neuen Hoffnungen in die Saison
Alemannia Aachen formiert sein Team neu vor der kommenden Saison
Nach einer durchwachsenen Spielzeit steht Alemannia Aachen vor einem Umbruch. Während die erste Saisonhälfte enttäuschend verlief, konnte der Verein in der Rückrunde deutlich aufholen. Nun sorgen wichtige Abgänge und neue Verpflichtungen für einen Neuanfang.
Die Verkaufszahlen für Dauerkarten steigen, da die Fans zunehmend optimistischer in die Zukunft des Teams blicken.
Mit Matti Wagner hat der Club den Mittelfeldspieler nach dessen Leihe von der SpVgg Greuther Fürth nun fest für zwei Jahre verpflichtet. Trainer Mersad Selimbegović sieht in Wagner noch ungenutztes Potenzial und freut sich auf seine Rückkehr zur Vorbereitung.
Doch einige Leistungsträger werden nicht mehr dabei sein. Topscorer Lars Gindorf, der von Hannover 96 ausgeliehen war, wechselt in eine höhere Liga. Auch das Leih-Duo Jonas Oehmichen und Pierre Nadjombe – beide Schlüsselspieler der letzten Saison – verlassen den Verein, wobei eine Rückkehr Nadjombes nicht ausgeschlossen ist.
Die Bemühungen, Torhüter Fotios Pseftis zu verpflichten, scheiterten an einer zu hohen Ablösesumme. Damit bleibt der erfahrene Manuel Riemann voraussichtlich noch ein weiteres Jahr die erste Wahl. Der ebenfalls im Gespräch gewesene Noah Pesch wird hingegen nicht zum Kader stoßen.
Geschäftsführer Rachid Azzouzi und Selimbegović stehen nun vor der Aufgabe, ein konkurrenzfähiges Team zusammenzustellen. Ihr Fokus liegt darauf, Erfahrung und junge Talente klug zu kombinieren, bevor die Saison beginnt.
Mit Wagner als gesicherter Verstärkung und weiteren Positionen, die noch besetzt werden müssen, bereitet sich Alemannia Aachen auf eine Saison des Wandels vor. Die Vereinsführung muss die Lücken im Kader schließen und gleichzeitig die positive Stimmung unter den zunehmend begeisterten Fans nutzen. Die anstehende Vorbereitung wird zeigen, wie sich das neu formierte Team präsentiert.






