07 April 2026, 22:19

Antisemitische Beleidigungen und Gewalt erschüttern Kölner Fußballspiel

Eine Gruppe von Männern spielt Handball auf einem Court während des Futsal-Weltmeisterschaft 2019-Spiels zwischen Bayern München und Paris Saint-Germain, mit Zuschauern im Hintergrund.

Sportverbandes Gericht behandelt Antisemitismus-Vorwürfe - Antisemitische Beleidigungen und Gewalt erschüttern Kölner Fußballspiel

Ein Fußballspiel zwischen TuS Makkabi Köln und TFG 78 Nippes II hat zu schweren Vorwürfen wegen Beleidigungen und Gewalt geführt. Die am 14. September ausgetragene Partie, die mit einem 7:2-Sieg für Makkabi endete, wird nun untersucht, nachdem es Berichte über antisemitische Beschimpfungen und körperliche Angriffe gegeben hat. Eine Verhandlung vor dem Sportgericht ist für den 10. Oktober angesetzt, um den Vorfall weiter aufzuklären.

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Spieler von TuS Makkabi Köln wurden während und nach dem Spiel verbal und körperlich angegriffen. Zwei von ihnen wurden von einem Gegenspieler angespuckt, andere mussten sich Beleidigungen gefallen lassen, darunter antisemitische Äußerungen. Nach dem Schlusspfiff wurden zudem einige Makkabi-Spieler tätlich angegriffen.

Der Verein hat inzwischen bei der Staatsanwaltschaft Köln (Aktenzeichen 121 Js 1993/25) Strafanzeige wegen Beleidigung und Körperverletzung erstattet. Die Ermittler prüfen derzeit sechs Tatverdächtige im Zusammenhang mit den Vorwürfen.

TFG Nippes II wies die Vorwürfe zunächst zurück, kündigte später jedoch eine interne Überprüfung an, um den Sachverhalt aufzuklären. Unterdessen hat der Fußballverband Mittelrhein eine Sportgerichtsverhandlung in der Sportschule Hennef anberaumt. Die Rekonstruktion der Ereignisse dauert noch an.

Der Fall wird nun in einer Sportgerichtsverhandlung am 10. Oktober weiterverfolgt. Die Behörden ermitteln weiterhin wegen der Vorwürfe, zu denen antisemitische Beleidigungen und körperliche Gewalt zählen. Das Ergebnis könnte disziplinarische Maßnahmen gegen die Beteiligten nach sich ziehen.

Quelle