Bad Salzuflen investiert 100.000 Euro in die Aufwertung des historischen Bismarckturms
Tobias FischerBad Salzuflen investiert 100.000 Euro in die Aufwertung des historischen Bismarckturms
Bad Salzuflen erhält 65.000 Euro für die Aufwertung des Bismarckturms
Die Stadt Bad Salzuflen hat 65.000 Euro an Fördergeldern erhalten, um das Umfeld des Bismarckturms neu zu gestalten. Die Investition markiert den Auftakt eines umfassenderen Projekts, das den historischen Ort zu einem attraktiveren Ausflugsziel machen soll. Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Turms fanden am Wochenende Feierlichkeiten statt, die die zukünftige Entwicklung in den Fokus rückten.
Das 125-jährige Bestehen des Bismarckturms wurde mit einem feierlichen Programm begangen, zu dem ein Volkslauf und ein "Tag des offenen Denkmals" gehörten. Die Veranstaltungen unterstrichen die Bedeutung des Bauwerks und warfen zugleich einen Blick auf die geplanten Verbesserungen.
Die Bezirksregierung Detmold bewilligte 65.000 Euro aus dem LEADER-Programm, um die Neugestaltung des Umfelds zu unterstützen. Zusammen mit weiteren Mitteln stehen insgesamt rund 100.000 Euro für die Aufwertung des Geländes zur Verfügung. Geplant sind unter anderem bessere Wegeverbindungen, Fahrradständer, gestaltete Liegeflächen sowie neue Informationstafeln.
Bürgermeister Dirk Tolkemitt nahm die Fördermittel entgegen und versprach eine naturnahe Umgestaltung, die den Wald und den Turm als ruhigen Rückzugsort erhält. Gleichzeitig dankte er den örtlichen Vereinen für ihr Engagement und kündigte eine weitere Zusammenarbeit bei der Entwicklung des Areals an.
Ziel ist es, den Bismarckturn bis zum nächsten Jahr zu einem noch attraktiveren Ort für Anwohner, Besucher und Tagesausflügler zu machen. Vorgesehen sind häufigere Öffnungszeiten, eine bessere Barrierefreiheit sowie regelmäßige Führungen, die vom Heimat- und Verschönerungsverein organisiert werden.
Bis 2025 soll die Umgestaltung abgeschlossen sein, damit der Bismarckturn zu einem lebendigen öffentlichen Raum wird. Mit modernisierten Einrichtungen und besserer Erreichbarkeit soll der Standort künftig mehr Gäste anziehen. Lokale Gruppen werden eine zentrale Rolle bei der weiteren Entwicklung spielen.






