Betrunken ohne Führerschein: Pole in Grevenbroich von Polizei gestoppt
Jonas GüntherBetrunken ohne Führerschein: Pole in Grevenbroich von Polizei gestoppt
Ein 59-jähriger Pole ist am Dienstagabend in Grevenbroich von der Polizei angehalten worden, nachdem Beamte den Verdacht hatten, er fahre unter Alkoholeinfluss. Der Vorfall ereignete sich gegen 21:30 Uhr an der Kreuzung Ostwall/Parkstraße und zog weitere rechtliche Schritte gegen den Fahrer – und möglicherweise auch gegen seine Freundin – nach sich.
Die Polizei stoppte den Mann, nachdem sie Alkoholgeruch in seiner Atemluft wahrgenommen hatte. Ein vorläufiger Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: Der Wert lag über der gesetzlich erlaubten Grenze. Da der Mann keinen gültigen Führerschein besaß, wurde er zur Entnahme einer Blutprobe auf die Wache gebracht.
Nach deutschem Recht können bereits ab einer Blutalkoholkonzentration (BAK) von 0,05 Promille verwaltungsrechtliche Konsequenzen drohen. Bei offensichtlicher Fahruntüchtigkeit gelten Sanktionen teilweise auch bei niedrigeren Werten. Ab 0,11 Promille handelt es sich um eine Straftat – der Fahrer gilt dann als absolut fahruntauglich.
Auch die Halterin des Fahrzeugs, die Freundin des Mannes, muss mit rechtlichen Folgen rechnen. Die Behörden prüfen derzeit, ob sie ihn wissentlich betrunken fahren ließ.
Der Fall zeigt einmal mehr die Gefahren von Alkohol am Steuer. Die Polizei betont, dass nur vollständiger Verzicht auf Alkohol vor dem Fahren die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer garantiert. Dem Mann drohen nun mögliche Anklagen, während auch seine Freundin für ihre Rolle in dem Vorfall zur Verantwortung gezogen werden könnte.






