Betrunkener E-Scooter-Fahrer stellt sich selbst bei der Polizei – mit 0,8 Promille
Ida KönigBetrunkener E-Scooter-Fahrer stellt sich selbst bei der Polizei – mit 0,8 Promille
Ein 33-jähriger Mann aus Bonn muss sich wegen mehrerer Vorwürfe verantworten, nachdem die Polizei in Sankt Augustin den Verdacht hatte, er sei unter Alkoholeinfluss mit einem E-Scooter unterwegs gewesen. Beamte hielten ihn an, als er mit einem Blutalkoholwert von fast dem Doppelten der gesetzlichen Grenze bei der Wache eintraf.
Der Vorfall begann, als der Mann die Polizeidienststelle aufsuchte, um seinen verlorenen Führerschein zu melden. Bei seiner Ankunft bemerkten die Beamten Anzeichen von Trunkenheit. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 0,8 Promille.
Später wurde bei dem Mann ein weißes pulvriges Pulver gefunden, was den Verdacht auf Drogenkonsum weiter verstärkte. Die Polizei führte einen vorläufigen Drogentest durch, der positiv auf mehrere Substanzen ausfiel. Daraufhin entnahmen sie eine Blutprobe zur weiteren Untersuchung und untersagten ihm die Fortsetzung seiner Fahrt.
Dem Mann drohen nun Anklagen wegen des Verdachts auf Trunkenheits- und Drogenfahrt sowie wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Das Verfahren wird auf Grundlage der Blutuntersuchungsergebnisse und der gesammelten Beweise fortgeführt. Bei einer Verurteilung müssen mit Strafen wegen Trunkenheit am Steuer und drogenbezogener Delikte rechnen. Sein verlorener Führerschein war bereits vor dem Vorfall als abhandengekommen gemeldet worden.






