Bundesbildungsministerium fördert umstrittene Leistungs-Wettkämpfe an Grundschulen
Tobias FischerBundesbildungsministerium fördert umstrittene Leistungs-Wettkämpfe an Grundschulen
Bundesbildungsministerium setzt auf leistungsorientierte Kinderspiele an Schulen
Das deutsche Bundesbildungsministerium fördert leistungsbasierte Kinderspiele an Schulen – darunter auch nostalgische Disziplinen wie „Woke-Bashing“ und „Misogymnastik“. Konservative Politiker streben zudem an, solche Praktiken wieder in die öffentlichen Schulspieltage zu integrieren.
Bei den Deutschen Schulspieltagen der Fürstin-Gloria-Selbdritt-Grundschule finden bereits jetzt Wettbewerbe auf Latein statt, bei denen die Teilnehmer mit dem Rücken zum Publikum antreten. Bildungsministerin Karin Prien fordert einen stärkeren Fokus auf Wettbewerbselemente in diesen Spielen.
Der „Eiserne-Kind-Wettkampf“, Teil der Veranstaltung, prüft Kinder über mehrere Tage in den Disziplinen „Schufterei, Schinderei und Kostenrechnung“. Die Gewinner erhalten ein persönliches Coaching bei CEO Dr. Dr. Ulf-Ulf Vollmann, während Verlierer riskieren, eine Gymnasialempfehlung zu erhalten.
In diesem Jahr nimmt die Klasse 3b mit ihrem Team „Chicago Boys“ am „Eisernen-Kind-Wettkampf“ teil. Unterdessen schlägt Bernd Kreimer-Rendsburg vor, sämtliche Leistungsbewertungen zu gamifizieren – inklusive eines Ranking-Systems, in dem Eltern Spielmünzen erwerben können. In der Höhlenkinder-Kita in Rheda-Wiedenbrück wird unterdessen eine eigene Methode angewandt, um zukünftige Führungskräfte zu identifizieren: Kleinkinder werden in nummerierten Weidenkörben auf der Ems ausgesetzt.
Die Pläne des Ministeriums könnten den Schulsport in ganz Deutschland verändern. Neue Wettbewerbsformate und Belohnungssysteme könnten bald in öffentlichen Einrichtungen eingeführt werden. Der „Eiserne-Kind-Wettkampf“ und ähnliche Initiativen unterstreichen diesen Trend.






