26 March 2026, 06:19

Bürgerinitiativen stärken Demokratie: Kempen und Langenfeld zeigen, wie Teilhabe funktioniert

Plakat für die deutsche Revolution von 1910, das eine Gruppe von Menschen und eine Krone mit Text zeigt.

Bürgerinitiativen stärken Demokratie: Kempen und Langenfeld zeigen, wie Teilhabe funktioniert

Lokale Demokratiebewegungen in Deutschland gewinnen an Fahrt – immer mehr Bürgerinitiativen setzen sich für politische Teilhabe ein. In Kempen veranstaltet das Bündnis "Demokratie – Jetzt!" am 6. Mai eine Ausstellung und ein Diskussionsforum. Unterdessen mobilisierte das Langenfelder Bündnis "Wir für Demokratie" innerhalb von nur zwei Wochen 4.000 Menschen zu einer Großkundgebung für die Demokratie.

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Das Kempen Bündnis "Demokratie – Jetzt!" wurde im Frühjahr 2021 von acht Erstunterzeichnern gegründet. Am 6. Mai richtet es ein "World Café" aus, begleitet von der Ausstellung "Die Mütter des Grundgesetzes", die in Kooperation mit dem Thomaeum-Gymnasium entstanden ist. Bereits jetzt haben sich über 100 Bürger in der Stadt versammelt, um über Wege zum Schutz der demokratischen Werte Deutschlands zu diskutieren.

In Langenfeld hat sich das Bündnis "Wir für Demokratie" auf 61 Partnerorganisationen erweitert. Die jüngste Kundgebung zog 4.000 Teilnehmer an und zeigte damit die breite Unterstützung in der Bevölkerung. Eva Kirbisch, Mitglied des Bündnisses, betonte, wie wichtig es sei, Demokratie lebendig und zugänglich zu gestalten. Professor Klaus Peter Hufer verwies zudem auf die symbolische Bedeutung des 18. März in der deutschen Demokratiegeschichte und lobte den bürgerlichen Mut der Langenfelder.

Seit 2021 entstehen in ganz Deutschland ähnliche unabhängige Initiativen – eine offizielle Zählung der neuen Gruppen gibt es jedoch nicht. Die Veranstaltungen in Kempen und Langenfeld spiegeln einen bundesweiten Trend wider: Durch Ausstellungen, Diskussionsrunden und Großkundgebungen finden sich Gemeinschaften zusammen, um demokratische Prinzipien zu verteidigen und zu feiern. Die Organisatoren bauen ihre Reichweite weiter aus – durch Partnerschaften und gezielte Bürgerbeteiligung.

Quelle