„Bürgerkoffer“ bringt Behördenleistungen zu Menschen mit Bewegungseinschränkungen

„Bürgerkoffer“ bringt Behördenleistungen zu Menschen mit Bewegungseinschränkungen
Mobilservice für schwer menscheinge beschränkte Bürger feiert einjähriges Bestehen
Der „Bürgerkoffer“ – ein mobiler Service für menschen mit schweren Bewegungseinschränkungen – hat sein erstes Betriebsjahr erfolgreich abgeschlossen. Das Angebot bringt wichtige Verwaltungsleistungen kostenlos direkt in die Wohnungen der Betroffenen. Ziel der Initiative ist es, menschen zu helfen, die aufgrund von dauerhaften oder vorübergehenden Bewegungseinschränkungen nicht in der Lage sind, herkömmliche Ämter aufzusuchen.
Der „Bürgerkoffer“ funktioniert als voll ausgestattetes mobiles Büro. Er ist mit Laptop, Drucker, Scanner, Fingerabdrucksensor und Kamera ausgestattet, um Anträge vor Ort zu bearbeiten. Zu den angebotenen Dienstleistungen gehören die Ausstellung von Personalausweisen, elektronischen Ausweisdokumenten (eID), vorläufigen Ausweisen und Meldebescheinigungen. Zudem werden Bescheinigungen ausgestellt und Umzugsformalitäten erledigt.
Seit dem Start hat das Team 721 Einsätze durchgeführt, darunter 409 Personalausweisanträge, zahlreiche Passbeantragungen und 91 Umzugsfälle. Der Service richtet sich ausschließlich an menschen mit schweren Bewegungseinschränkungen oder Bewohner von Pflegeeinrichtungen. Ein dreiköpfiges Team ist mit einem speziell ausgestatteten Fahrzeug unterwegs, um die menschen zu erreichen. Termine können über das Kontaktformular des Stadtportals oder telefonisch beim ServiceCenter Essen unter der Nummer 0201 88-33111 (montags bis freitags von 7:30 bis 18:00 Uhr) vereinbart werden.
In seinem ersten Jahr hat der „Bürgerkoffer“ bereits Hunderte von Anträgen bearbeitet. Durch die kostenlose Vor-Ort-Hilfe werden Hürden für diejenigen abgebaut, die Behörden nicht persönlich aufsuchen können. Der Service steht weiterhin berechtigten menschen in der gesamten Stadt zur Verfügung.

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