23 June 2026, 22:11

CDU Solingen blockiert Sanierung des Zentrums für verfolgte Künste – Streit um Transparenz und Finanzierung

CDU sieht offene Fragen in den Plänen des Bürgermeisters für das Zentrum für verfolgte Künste

CDU Solingen blockiert Sanierung des Zentrums für verfolgte Künste – Streit um Transparenz und Finanzierung

Die CDU-Fraktion in Solingen hat schwere Bedenken gegen die Pläne zur Sanierung des Zentrums für verfolgte Künste im historischen Gräfrather Rathaus geäußert. Die Partei wirft Bürgermeister Tim Kurzbach vor, irreführende Aussagen über die Zukunft des Projekts gemacht zu haben. Zudem verweist sie auf ungelöste Fragen zur Finanzierung und zum Denkmalschutz.

Kürzlich hatte Kurzbach Erklärungen zur möglichen Erweiterung des Zentrums abgegeben. Die CDU behauptet, er habe dies ohne Absprache mit dem zuständigen Ausschuss getan. Sebastian Haug, Vorsitzender des Kulturausschusses, kritisierte den Bürgermeister dafür, einseitig städtische Mittel für das Vorhaben in Aussicht gestellt zu haben.

Daniel Flemm, Fraktionschef der CDU, argumentierte, das Vorgehen des Bürgermeisters schade der Glaubwürdigkeit der lokalen Politik. Die Partei fordert auf der nächsten Sitzung des Kulturausschusses Antworten auf offene Fragen. Zudem besteht sie darauf, dass die Zukunft des Solinger Kunstmuseums geklärt werden muss, bevor eine Erweiterung des Zentrums für verfolgte Künste in Angriff genommen wird.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die CDU anerkennt die Bedeutung des Museums für das kulturelle Leben der Stadt und lobt dessen starke bildungspolitische Rolle. Gleichzeitig warnt sie, dass die Unterbringung der Solinger Kunstsammlung in der alten Sparkasse in Gräfrath nur eine Übergangslösung sei. Flemm und Haug sind sich einig, dass eine dauerhafte Lösung gefunden werden muss.

Im Mittelpunkt der Bedenken der CDU stehen Transparenz und langfristige Planung. Die Partei verlangt Klarheit über Finanzierung, Denkmalschutz und die Zukunft des Museums, bevor sie die Sanierung unterstützt. Zudem betont sie, dass vor jeglichen Entscheidungen eine ordnungsgemäße Abstimmung mit allen Beteiligten stattfinden muss.

Quelle