Chaos im deutschen Verkehr: Notbremsungen, Sprengstoff und Wasserrohrbrüche
Jonas GüntherChaos im deutschen Verkehr: Notbremsungen, Sprengstoff und Wasserrohrbrüche
Störungen und Sicherheitsvorfälle prägen den deutschen Verkehrsalltag
Die vergangenen 24 Stunden waren in deutschen Verkehrsnetzen von Behinderungen und Sicherheitszwischenfällen geprägt. Eine Straßenbahn musste eine Notbremsung einleiten, nachdem Kinder auf einer Eisenbahnbrücke gesichtet wurden, während ein Wasserrohrbruch am Frankfurter Flughafen zu erheblichen Verspätungen führte.
In Burkhardtsdorf (Sachsen) befuhren drei elfjährige Mädchen mit Inlinern eine Eisenbahnbrücke, als ein Straßenbahnfahrer sie entdeckte. Der Fahrer leitete eine Notbremsung ein, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Die Bundespolizei sprach anschließend mit den Kindern und ihren Eltern über die Gefahren im Bereich von Gleisanlagen.
Am Dortmunder Hauptbahnhof wurden bei einem 19-Jährigen zehn hochbrisante Feuerwerkskörper sichergestellt. Die Pyrotechnik wurde beschlagnahmt und an den Kampmittelräumdienst übergeben. Gegen den Mann wird nun wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.
Unterdessen beschädigte ein geplatzter Wasserrohr in der Nacht zu Dienstag Teile des Regionalbahnhofs am Frankfurter Flughafen. Das Leck in der Decke über den Gleisen führte zur Sperrung eines von drei Gleisen. Dadurch kam es zu Einschränkungen im Rhein-Main-S-Bahn-Netz sowie im Regionalverkehr. Die Vorfälle verursachten Verspätungen und erforderten Sicherheitsmaßnahmen. Die Behörden gehen sowohl den leichtsinnigen Handlungen der Kinder als auch dem illegalen Besitz von Feuerwerkskörpern nach. Pendler in Frankfurt müssen weiterhin mit Behinderungen rechnen, bis die Reparaturarbeiten abgeschlossen sind.






