23 April 2026, 10:19

Chaos im NRW-Schienennetz: Wie Pendler täglich um ihre Züge kämpfen

Ein belebter Bahnhof mit einem Zug auf den Schienen, umgeben von Bänken, Tischen, Pfählen, Schildern, Laternen und Bäumen, wo Menschen auf den Zug warten.

Chaos im NRW-Schienennetz: Wie Pendler täglich um ihre Züge kämpfen

Eine neue Untersuchung deckt die anhaltenden Probleme im Schienennetz Nordrhein-Westfalens auf. Der Journalist Nicolas Vordonarakis verbrachte zwei Wochen damit, durch die Region zu reisen, um das Chaos zu dokumentieren, das Pendler im Alltag belastet. Seine Erkenntnisse werden in einem Sonderbericht von Westpol Spezial an diesem Sonntag ausgestrahlt.

Vordonarakis besuchte Brennpunkte wie die Baustelle am Duisburger Hauptbahnhof. Zudem fuhr er mit dem problembehafteten Rhein-Ruhr-Express und sprach mit Fahrgästen über ihre Erfahrungen. Viele Pendler äußerten ihre Verärgerung über häufige Verspätungen und Zugausfälle.

Verkehrsminister Oliver Krischer beteiligte sich an der Recherche und traf auf dem RE4 von Aachen nach Düsseldorf auf verärgert Reisende. Während der Fahrt räumte er die weitverbreitete Unzufriedenheit ein und kündigte Maßnahmen an. Ein zentraler Vorschlag: Deutschlandticket-Inhaber sollen künftig ICE- oder Intercity-Züge nutzen dürfen, wenn ihr Regionalzug ausfällt – eine Flexibilität, die bei der Einführung des Tickets gestrichen worden war.

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Der vollständige Bericht Westpol Spezial läuft am Sonntag, 25. Mai, um 19:30 Uhr auf WDR Fernsehen. Zuschauer können die Sendung später auch in der ARD Mediathek abrufen.

Die Untersuchung unterstreicht die chronischen Missstände im nordrhein-westfälischen Bahnverkehr. Krischers Ankündigung, sich für erweiterte Nutzungsrechte des Deutschlandtickets einzusetzen, könnte entlastend wirken. Die Ausstrahlung soll die Transportprobleme der Region weiter in den Fokus rücken.

Quelle