"Crash Course NRW" wird dauerhaft im Hochsauerlandkreis etabliert – für mehr Verkehrssicherheit
Tobias Fischer"Crash Course NRW" wird dauerhaft im Hochsauerlandkreis etabliert – für mehr Verkehrssicherheit
„Crash Course NRW“ wird fester Bestandteil der Verkehrsprävention im Hochsauerlandkreis
Die Kreispolizeibehörde Hochsauerland hat die Initiative „Crash Course NRW“ dauerhaft in ihr Verkehrspräventionsprogramm aufgenommen. Das Projekt zielt darauf ab, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Unfälle – insbesondere unter jungen Erwachsenen – zu reduzieren. Im Fokus stehen Oberstuflenschüler:innen sowie Berufsschüler:innen, die zu verantwortungsvollem Fahren motiviert werden sollen.
Bei einer kürzlich durchgeführten 90-minütigen Veranstaltung kamen Polizei, Feuerwehrkräfte, Rettungssanitäter:innen, Notfallseelsorger:innen, Unfallopfer und deren Angehörige zusammen. Unter dem Motto „Erlebe Realität. Brutal echt.“ berichteten sie aus erster Hand über die Folgen von leichtsinnigem Fahrverhalten, um die dramatischen Konsequenzen eindringlich vor Augen zu führen.
Victor Ocansey, Leiter des Verkehrsreferats, lobte die Wirkung der Initiative. Er betonte, dass die Arbeit vermutlich mindestens einen tödlichen Unfall – möglicherweise sogar mehrere – verhindert habe. Thomas Vogt, Chef der Polizeibehörde, überreichte im Namen von Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul Dankesurkunden an die Beteiligten. Damit würdigte er ihr Engagement für mehr Verkehrssicherheit im Kreis.
Vogt unterstrich zudem die Bedeutung des Projekts: Die Teilnehmer:innen leisteten einen „entscheidenden Beitrag“ zur Unfallprävention im Hochsauerlandkreis. Der „Crash Course“ bleibt künftig ein fester Bestandteil der Präventionsarbeit der Behörde. Durch seinen interaktiven Ansatz und authentische Schicksalsberichte soll er bei jungen Fahrenden einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen – und die Botschaft von Verantwortung und Umsicht im Straßenverkehr verstärken.
