Dorsten revolutioniert Bibliotheksbesuche mit digitalem Ausweis im Smartphone
Jonas GüntherDorsten revolutioniert Bibliotheksbesuche mit digitalem Ausweis im Smartphone
Stadtbibliothek Dorsten führt digitalen Bibliotheksausweis im Smartphone ein
Die Stadtbibliothek Dorsten bietet ihren Nutzerinnen und Nutzern nun eine innovative Möglichkeit, Bücher allein mit dem Smartphone auszuleihen. Das neue System ersetzt den klassischen Bibliotheksausweis durch einen digitalen Pass im Wallet – und macht die Selbstverbuchung damit schneller und komfortabler. Zum ersten Mal kommt diese Technologie in Dorsten zum Einsatz; weltweit setzen nur wenige Bibliotheken auf vergleichbare Lösungen.
Der digitale Bibliotheksausweis funktioniert über Near-Field Communication (NFC) und ist mit beiden gängigen Betriebssystemen kompatibel, also mit Android und iOS. Nutzerinnen und Nutzer können den Pass entweder durch das Scannen eines QR-Codes oder über einen Link per E-Mail beziehen. Nach der Authentifizierung mit dem bestehenden Bibliotheksausweis am Empfang wird der digitale Pass aktiviert. Fortan genügt es, das Smartphone in die Nähe des Selbstverbuchungsterminals zu halten, um Medien auszuleihen.
Entwickelt wurde die Technologie von den Unternehmen ELATEC und idVation, die einen RFID-Leser in die Selbstverbuchungsterminals integriert haben. Der digitale Ausweis nutzt dasselbe Datenformat wie die bisherigen RFID-Karten der Bibliothek, was einen reibungslosen Übergang ermöglicht. Da physische Ausweise entfallen, spart die Bibliothek Verwaltungsaufwand und senkt die Kosten für die Nutzerverwaltung.
Das Bibliothekspersonal erwartet, dass die Umstellung sowohl für die Besucher als auch für die Mitarbeiter die Effizienz steigert. Die neue Methode bietet eine sichere, aber deutlich schnellere Alternative zu herkömmlichen Ausleihvorgängen – und das ganz ohne zusätzliche App.
Ausleihen per Smartphone-Tap Der digitale Wallet-Pass vereinfacht die Medienausleihe, indem er physische Karten überflüssig macht. Nutzer können Bücher und andere Materialien nun mit einem einzigen Berühren des Smartphones entleihen. Langfristig plant die Bibliothek, das System weiter auszubauen und so die kontaktlose Technologie auch in anderen öffentlichen Dienstleistungen zu etablieren.






