17 June 2026, 16:21

Dramatischer Bericht: Wandernde Tierarten kämpfen ums Überleben

Weltweite Wandernde Tierarten nehmen ab, sagt UN-Bericht

Dramatischer Bericht: Wandernde Tierarten kämpfen ums Überleben

Erster Bericht zum Zustand wandernder Tierarten schlägt Alarm über ihre Zukunft

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Der erstmals veröffentlichte Bericht zum Zustand der wandernden Tierarten der Welt hat Besorgnis über deren Überleben ausgelöst. Er zeigt auf, dass nicht nachhaltige menschliche Aktivitäten diese Tiere zunehmend gefährden. Viele Arten stehen nun vor dem Aussterben oder verzeichnen dramatische Bestandsrückgänge.

Über 1.100 Tierarten stehen unter dem Schutz des Übereinkommens zur Erhaltung wandernder wild lebender Tierarten (CMS). Doch mehr als jede fünfte dieser Arten ist vom Aussterben bedroht, und bei fast der Hälfte schrumpfen die Populationen.

Als größte Gefahren nennt der Bericht Übernutzung und Lebensraumverlust. Besonders betroffen sind Fische: 97 Prozent der im CMS gelisteten Fischarten sind vom Aussterben bedroht. Weitere 399 wandernde Arten gelten als gefährdet, fallen aber noch nicht unter den Schutz des Abkommens.

Trotz der düsteren Prognosen gibt es auch Erfolgsgeschichten – etwa in Zypern und Kasachstan. Dort zeigen Schutzmaßnahmen Wirkung und beweisen, dass Artenschutz einen Unterschied machen kann. Wandernde Tierarten sind unverzichtbar für Ökosysteme und leisten essenzielle Beiträge für den Menschen. Ohne entschlossenes Handeln könnte ihr Rückgang jedoch weitreichende Folgen haben. Der Bericht fordert dringende Maßnahmen, um die Bedrohungen einzudämmen.

Quelle