10 May 2026, 14:18

Drei Ruhrgebietsstädte starten gemeinsame Wärmewende bis 2026

Ein Plan von Berlin, Deutschland, mit einer zentralen Zeichnung eines Gebäudes und Text, der die Stadtanlage und die umliegende Gegend beschreibt.

Drei Ruhrgebietsstädte starten gemeinsame Wärmewende bis 2026

Drei Städte im Ruhrgebiet haben einen wichtigen Schritt zur Erfüllung der neuen Klimavorgaben unternommen. Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck haben das Vergabeverfahren für eine gemeinsame Wärmeplanung abgeschlossen. Das von der Essener Con-Energy Consult geleitete Projekt zielt darauf ab, bis Anfang 2026 ein nachhaltiges Energiesystem für alle drei Kommunen zu entwickeln.

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Die Zusammenarbeit der benachbarten Städte konzentriert sich auf die Erarbeitung eines gemeinsamen Wärmewendeplans. Durch ihre vernetzten Versorgungsnetze lassen sich Kosten sparen und Fortschritte schneller erzielen, als wenn jede Stadt für sich arbeiten würde. Dr. Klaus Rammert-Bentlage, der das Projekt für Bottrop leitet, betonte, wie wichtig es sei, Fachwissen zu bündeln, um die Belastung für die lokalen Steuerzahler gering zu halten.

Con-Energy Consult wird zunächst die aktuelle Energiesituation in jeder Stadt analysieren. Anschließend identifiziert das Team Verbesserungspotenziale und erarbeitet eine detaillierte Umsetzungsstrategie. Juliane Hausknecht von der Beratungsfirma versicherte den Bürgerinnen und Bürgern, dass wichtige Meilensteine öffentlich kommuniziert werden.

Lokale Verantwortliche heben zudem die Notwendigkeit von Transparenz während des gesamten Prozesses hervor. Kai Thiemann aus Gelsenkirchen unterstrich, dass Offenheit und Bürgerbeteiligung entscheidend für den Erfolg des Projekts seien. Jürgen Harks, Projektleiter in Gladbeck, bestätigte, dass die endgültigen Pläne für alle drei Städte bis Anfang 2026 vorliegen sollen – und damit deutlich vor der nationalen Frist Mitte 2026.

Mit dem abgeschlossenen Vergabeverfahren beginnt eine koordinierte Modernisierung der Wärmeinfrastruktur. Die finalen Pläne werden erneuerbare Energien und Abwärme integrieren, um eine nachhaltigere Zukunft für die Region zu sichern. Alle drei Städte müssen ihre Strategien vorlegen, um die deutschen Vorgaben zur Wärmewende bis 2026 zu erfüllen.

Quelle