Drogenfahrerin rast mit gestohlenem E-Scooter über rote Ampel – jetzt droht Anklage
Ida KönigDrogenfahrerin rast mit gestohlenem E-Scooter über rote Ampel – jetzt droht Anklage
Eine 39-jährige Frau aus Mechernich wurde angeklagt, nachdem sie betäubungsmittelbeeinflusst einen unversicherten E-Scooter gefahren war. Der Vorfall ereignete sich am Montag, dem 4. August, als die Polizei sie dabei beobachtete, wie sie bei Rot über die Rathergasse fuhr. Später stellte sich heraus, dass das Fahrzeug als gestohlen gemeldet worden war.
Die Frau wurde von den Beamten wegen ihrer rücksichtslosen Fahrweise angehalten. Bei der Kontrolle fehlte am E-Scooter der vorgeschriebene Versicherungaufkleber. Zudem bestanden Verdachtsmomente auf eine Beeinträchtigung durch Drogen, woraufhin sie zur Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht wurde.
Die Untersuchung ergab, dass sie unter dem Einfluss von Cannabis, Amphetaminen und Methamphetamin stand. Daraufhin wurde der E-Scooter sofort beschlagnahmt. Die Behörden haben die Frau mittlerweile wegen mehrerer Straftaten angeklagt, darunter Fahren ohne Versicherungsschutz, Gefährdung des Straßenverkehrs unter Drogeneinfluss sowie Verstöße gegen Verkehrsregeln.
Die Polizei Euskirchen nutzte den Vorfall, um die Öffentlichkeit daran zu erinnern, dass E-Scooter versichert sein müssen und die gesetzlichen Promillegrenzen einzuhalten sind.
Der Frau drohen nun rechtliche Konsequenzen. Der beschlagnahmte E-Scooter bleibt vorerst in Polizeigewahrsam. Die Behörden wiesen erneut auf die Risiken hin, die mit dem Fahren unversicherter Fahrzeuge oder unter Drogeneinfluss verbunden sind. Der Fall unterstreicht die konsequente Überwachung der E-Scooter-Vorschriften in der Region.






