Duisburgerin greift Polizisten an und landet vor Gericht wegen Widerstands
Tobias FischerDuisburgerin greift Polizisten an und landet vor Gericht wegen Widerstands
Eine 44-jährige Frau aus Duisburg muss sich nun wegen einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit der Polizei vor Gericht verantworten. Beamte waren zweimal zu ihrer Wohnung gerufen worden, nachdem es Beschwerden über Ruhestörungen gegeben hatte. Doch die Lage spitzte sich zu, als die Frau sich ihrer Festnahme widersetzte.
Der Vorfall begann, als die Frau in ihrer Wohnung lauten Lärm verursachte. Die hinzugezogenen Polizisten forderten sie auf, sich zu beruhigen, und drohten ihr mit einer Ingewahrsamnahme, falls sie nicht kooperiere. Stattdessen wurde sie zunehmend aggressiver.
Als die Beamten versuchten, sie festzusetzen, wehrte sie sich heftig: Sie versuchte, einen Polizisten zu beißen, trat gegen einen anderen und spuckte in Richtung der Einsatzkräfte. Während des Handgemenges erlitt sie eine leichte Verletzung, lehnte jedoch jede medizinische Hilfe ab.
Nach ihrer Überwältigung wurde die Frau in Gewahrsam genommen. Auf Anordnung der Duisburger Staatsanwaltschaft entnahm später ein Arzt eine Blutprobe.
Die Frau muss nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Blutprobe wird im Rahmen der Ermittlungen ausgewertet. Die Polizei bestätigte, dass sie bis auf Weiteres in Untersuchungshaft bleibt.






