El Malas spätes Tor katapultiert den 1. FC Köln auf Platz vier
Said El Malas spätes Siegtor gegen die TSG Hoffenheim hat den 1. FC Köln vor der Länderspielpause auf den vierten Tabellenplatz katapultiert. Mit seinem zweiten Saisontreffer sicherte der 20-Jährige dem Team einen 1:0-Erfolg und krönte damit einen starken Saisonstart des Vereins.
Sein Tor gelang El Mala bei seinem ersten Startelfeinsatz der aktuellen Spielzeit – zuvor war er fünfmal als Einwechselspieler zum Zug gekommen. Seine Leistung brachte ihm Lob von Trainer Lukas Kwasniok ein, der ihn als "einen Straßenfußballer mit einem gottgegebenen Talent" bezeichnete. Gleichzeitig mahnte Kwasniok zur Bescheidenheit und betonte, dass kontinuierliche Arbeit wichtiger sei als frühe Aufmerksamkeit.
Der Weg des jungen Stürmers in den Profifußball war alles andere als geradlinig. Nach einer gescheiterten Aufnahme in die Jugendabteilung von Borussia Mönchengladbach spielte er für den TSV Meerbusch und die Viktoria Köln, bevor er seine Chance beim 1. FC Köln erhielt. Sein aktueller Vertrag läuft bis 2030 und gibt dem Klub damit langfristige Planungssicherheit.
Auch seine Mannschaftskollegen heben seinen Charakter hervor. Verteidiger Joel Schmied nannte El Mala "einen tollen Jungen" und hob seinen positiven Einfluss sowohl auf als auch neben dem Platz hervor. Mit zehn Punkten aus den ersten Spielen geht Köln gestärkt in die Pause.
El Malas Beiträge waren entscheidend für den gelungenen Saisonauftakt der Kölner. Seine Tore und wachsende Präsenz deuten darauf hin, dass er nach der Länderspielpause weiter eine Schlüsselfigur bleiben wird. Der Verein will nun diese Dynamik nutzen, wenn die Liga wieder startet.






