Empyrean Club: Bushwicks neues Kulturjuwel mit Theater, Sushi und immersiven Erlebnissen
Tobias FischerEmpyrean Club: Bushwicks neues Kulturjuwel mit Theater, Sushi und immersiven Erlebnissen
2027 eröffnet in Bushwick mit dem Empyrean Club ein neues, multifunktionales Veranstaltungszentrum. An der Adresse 421 Troutman Street entsteht auf 930 Quadratmetern ein Ort mit Theater, Restaurant und Lounge-Bereichen. Das Projekt setzt auf ein intimes Ambiente für Live-Aufführungen in einem Viertel, das für seine lebendige Kunstszene bekannt ist.
Die Idee zum Empyrean Club entstand durch Lucas Katler und Max Hunter, die American Psycho in einem immersiveren Rahmen als traditionelle Broadway-Theater wiederbeleben wollten. Ihr Konzept entwickelte sich weiter, nachdem die Broadway-Produktion des Musicals 2016 gemischte Kritiken erhielt – unter anderem wegen mangelnder Schärfe. Eine Neuinszenierung 2024 am Londoner Almeida Theatre unter der Regie von Rupert Goold verhalf dem Stück mit düsterer Satire und mehr Tempo zu neuem Glanz. Die Times lobte es als "empörend unterhaltsam", der Guardian als "gefährlich unterhaltsam".
Der Name des Clubs leitet sich vom innersten Kreis des Paradieses in Dantes Inferno ab und spiegelt den Fokus auf Nähe und Intimität zu den Aufführungen wider. Das Design soll das Publikum direkt ins Geschehen einbinden und so Live-Unterhaltung in einem hart umkämpften Markt feiern. Bushwick wurde wegen seiner jungen, kreativen Bevölkerung und der wachsenden Theaterszene als Standort gewählt.
Der Empyrean Club umfasst ein Haupttheater mit 299 Plätzen, ein Sushi-Restaurant, eine Bar und mehrere Lounge-Bereiche. Er entsteht in den ehemaligen Räumen des Quebracho, in der Nähe des House Of Yes und der U-Bahn-Station Jefferson Street. Der Erlebnisproduzent Jesse Singer unterstützt das Team bei der Gestaltung interaktiver Elemente.
Für 2027 plant der Empyrean Club die Eröffnung mit einer Mischung aus Theater, Gastronomie und sozialen Begegnungsstätten. Die Macher wollen die Kultur der Live-Aufführungen stärken und gleichzeitig moderne Unterhaltungsansprüche bedienen. Im Mittelpunkt von Design und Programm stehen die Einbindung des Publikums und die Anpassung an eine sich rasant wandelnde Kunstlandschaft.






