Essen plant neue Designregeln für eine lebendigere Innenstadt bis 2024
Tobias FischerEssen plant neue Designregeln für eine lebendigere Innenstadt bis 2024
Essen entwickelt neue Gestaltungsverordnung für attraktives Stadtzentrum
Die Stadt Essen erarbeitet eine neue städtebauliche Gestaltungsverordnung, die das Erscheinungsbild der Innenstadt prägen soll. Die Regelungen umfassen Gebäudefassaden, Ladengeschäfte, Werbeschilder und Außenbereiche von Gastronomiebetrieben. Bevor die Pläne finalisiert werden, möchte die Verwaltung nun Anregungen von Bürger:innen und Unternehmen einholen.
Die Verordnung ist Teil des Projekts "Zukunft.Essen.Innenstadt", das die Innenstadt lebendiger und einladender gestalten soll. Auf Grundlage von Paragraf 89 der Bauordnung Nordrhein-Westfalens kann die Stadt dabei Vorgaben für visuelle Elemente wie Schaufenster, Straßenmöblierung oder Werbeanlagen festlegen.
Am 26. März findet ein öffentlicher Workshop statt, um erste Rückmeldungen zu sammeln. Anschließend folgt eine Online-Umfrage, die vom 27. März bis 24. April läuft und unter www.ourwebsite/innercity_designbylaw abrufbar ist.
Alle Beiträge fließen in die Endfassung der Verordnung ein, die Essen bis Ende des Jahres verabschieden will. Die gesammelten Hinweise dienen dazu, die Designrichtlinien zu verfeinern. Nach der Verabschiedung wird die Satzung klare Vorgaben für das Erscheinungsbild der zentralen Straßen und öffentlichen Plätze in Essen setzen. Bürger:innen und Gewerbetreibende können sich noch bis zum 24. April mit ihren Ideen einbringen.






