Friederike Zurhausen: Wie sie seit 2012 die Polizeidirektion Recklinghausen prägt
Tobias FischerFriederike Zurhausen: Wie sie seit 2012 die Polizeidirektion Recklinghausen prägt
Friederike Zurhausen leitet seit September 2012 als Präsidentin die Polizeidirektion Recklinghausen. Die Behörde ist für die öffentliche Sicherheit von knapp 735.000 Einwohnern in elf Städten Nordrhein-Westfalens zuständig. Mit rund 1.700 Beschäftigten deckt sie ein Gebiet von 861 Quadratkilometern ab.
Ihre Laufbahn im öffentlichen Dienst begann Zurhausen 1992 im Regierungsbezirk Münster in Nordrhein-Westfalen. 1999 wechselte sie in die Staatskanzlei, nachdem sie zuvor als persönliche Referentin der beiden Polizeipäsidenten Schleberger und Dr. Twenhöven tätig gewesen war.
2001 ging sie ins Innenministerium, zunächst als stellvertretende Persönliche Referentin von Minister Dr. Fritz Behrens. Später übernahm sie dort die Leitung der Kabinett- und Parlamentsangelegenheiten. Von 2008 bis 2012 zeichnete sie als Haushaltsreferentin für die Polizeifinanzen verantwortlich.
Die Polizeidirektion Recklinghausen gliedert sich in fünf Hauptabteilungen: Zentrale Aufgaben, Gefahrenabwehr/Einsatz, Kriminalität, Verkehr sowie den Führungsstab. Zum Führungsstab gehören die Bereiche Strategisches Management/Controlling und Presse/Öffentlichkeitsarbeit. Zum Zuständigkeitsbereich der Behörde zählen Städte wie Recklinghausen, Herten, Gladbeck, Marl, Dorsten, Haltern am See, Castrop-Rauxel, Datteln, Oer-Erkenschwick, Waltrop und Bottrop.
Unter Zurhausens Führung verantwortet die Direktion ein großes urbanes und ländliches Gebiet. Die Struktur ermöglicht eine spezialisierte Aufsicht in den Bereichen Kriminalität, Verkehr und öffentliche Sicherheit. Vergleichsdaten, wie sich die operative Größe der Behörde seit ihrer Gründung im Verhältnis zu anderen großen deutschen Polizeibezirken entwickelt hat, liegen nicht vor.






