Ganztagsbetreuung an Solinger Grundschule endet – Eltern und Mitarbeiter betroffen
Jonas GüntherGanztagsbetreuung an Solinger Grundschule endet – Eltern und Mitarbeiter betroffen
Diakonisches Werk Solingen stellt Förderung der offenen Ganztagsbetreuung an der Kreuzweg-Grundschule ein
Bis zum Ende dieses Schuljahres wird das Diakonische Werk Solingen die Finanzierung der offenen Ganztagsbetreuung an der Kreuzweg-Grundschule einstellen. Die Eltern erhielten heute Schreiben über die Änderung. Die Entscheidung folgt auf finanzielle Belastungen und fehlende Landesförderung.
Die Organisation betreibt derzeit die Ganztagsbetreuung an drei Solinger Schulen. Ab dem nächsten Jahr werden nur noch zwei davon in ihrer Trägerschaft bleiben. Der Vertrag mit der Stadt endet offiziell am 30. April 2024.
Auf einer Pressekonferenz erläuterten Ulrike Kilp, Michaela Roehr und Thomas Förster den Rückzug. Als Hauptgründe nannten sie wirtschaftliche Schwierigkeiten und unzureichende staatliche Zuschüsse. Dennoch sicherte die Diakonie zu, die 137 betroffenen Kinder bis zum Ende des Schuljahres weiter zu unterstützen.
Mit dem Ende der Trägerschaft verlieren zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze. Das Diakonische Werk Solingen betreibt zudem elf Kindertageseinrichtungen in der Stadt. Neben der Kinderbetreuung bietet es Schuldenberatung, Familienhilfe und Migrationsdienste an.
Die Einrichtung versprach, mit einem neuen Träger zusammenzuarbeiten, um einen reibungslosen Übergang für die Familien zu gewährleisten. Der Rückzug hinterlässt die Kreuzweg-Grundschule auf der Suche nach einem Ersatzanbieter. Die Diakonie wird ihre übrigen Angebote in Solingen – darunter Kindertagesstätten und Unterstützungsprogramme – weiterführen. Nun muss die Stadt eine Alternative für die betroffenen Kinder und Beschäftigten finden.






