Gemeinsame Lkw-Kontrollen in Gütersloh decken schwere Verstöße auf
Polizei- und Zollbeamte führten an zwei wichtigen Standorten in Gütersloh gemeinsame Kontrollen an Lastwagen durch. Bei den Überprüfungen wurden zahlreiche Verstöße aufgedeckt, darunter verkehrsunsichere Fahrzeuge, gefälschte Dokumente und illegale Beschäftigung. Mehrere Fahrer wurden aufgrund schwerwiegender Sicherheitsmängel an der Weiterfahrt gehindert.
Die Aktion fand am Rasthof Fuchsgrund und am Autohof Gütersloh Nord statt. Beamte verschiedener Behörden arbeiteten Hand in Hand, um Fahrzeuge und Unterlagen zu prüfen.
Ein litauischer Fahrer erhielt ein Fahrverbot, nachdem Inspektoren schwere Rostschäden an der Achse seines Anhängers feststellten. Derselbe Fahrer besaß zudem einen gefälschten ukrainischen Führerschein. Er hinterlegte eine Sicherheitsleistung von 600 Euro für das Strafverfahren, während gegen das betreibende Unternehmen des Anhängers nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet wurde.
Ein polnischer Fahrer wurde gestoppt, weil Behälter mit Gefahrgut nicht vorschriftsmäßig gesichert waren. Ein weiterer polnischer Lkw musste wegen abgenutzter Bremsbeläge und korrodierter Bremskomponenten stillgelegt werden. Insgesamt wurde fünf Fahrern vorläufig die Weiterfahrt untersagt – entweder wegen technischer Mängel oder unzureichend gesicherter Ladung.
Die Beamten dokumentierten zudem zahlreiche Fälle unsachgemäßer Ladungssicherung. Die meisten Verstöße betrafen jedoch die Missachtung sozialrechtlicher Vorschriften, da viele Fahrer die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten nicht einhielten. Darüber hinaus deckten Zollbeamte am Autohof Gütersloh Nord acht Fälle illegaler Beschäftigung auf.
Aufgrund der festgestellten Sicherheitsrisiken verhängten die Behörden sofortige Fahrverbote gegen mehrere Fahrer. Gegen die Verantwortlichen der schwerwiegendsten Verstöße wurden straf- und ordnungsrechtliche Verfahren eingeleitet. Die Behörden überwachen weiterhin die Einhaltung der Transport- und Arbeitsvorschriften.






