04 May 2026, 06:16

Gewalttätiger Widerstand im ICE: Mann nach Angriff auf Bundespolizistin in U-Haft

Polizist in Uniform und Mütze auf einem Zug stehend, der auf sein Handy schaut, mit sitzenden Passagieren und einer weiteren stehenden Person im Bild.

Gewalttätiger Widerstand im ICE: Mann nach Angriff auf Bundespolizistin in U-Haft

Ein 28-jähriger Mann aus Guinea-Bissau wurde am 6. Februar 2023 nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung mit Bundespolizisten in Untersuchungshaft genommen. Der Vorfall begann in einem ICE-Zug auf der Strecke von Hamm nach Bielefeld, wo Beamte ihn ohne gültiges Ticket antrafen.

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Die Schwierigkeiten begannen, als die Bundespolizei eine routinemäßige Ticketkontrolle im Zug durchführte. Als die Beamten feststellten, dass der Mann kein Ticket besaß, versuchten sie, ihn zu befragen. Doch er leistete Widerstand. Die Konfrontation setzte sich fort, bis der Zug Bielefeld erreichte, wo er sich auf dem Bahnsteig erneut zur Wehr setzte.

Während des Handgemenges trat er einer Beamtin ins Gesicht, wodurch diese leicht verletzt wurde. Die Polizei konnte ihn schließlich überwältigen, fixieren und in Gewahrsam nehmen.

Bei seinem Gerichtsauftritt leistete der Mann erneut Widerstand gegen die Beamten, was zu weiteren Ermittlungen führte. Das Amtsgericht Bielefeld ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft seine Untersuchungshaft an. Zudem bestätigten die Behörden, dass er sich ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland aufgehalten hatte.

Der Mann bleibt bis auf Weiteres in Haft, während die Ermittlungen wegen Körperverletzung und Widerstands gegen die Staatsgewalt andauern. Im Rahmen des laufenden Verfahrens wird auch sein rechtlicher Status in Deutschland geprüft.

Quelle