Gregor Lange: Vom Extremismusbekämpfer zum Dortmunder Polizeichef mit bundesweiter Strahlkraft
Jonas GüntherGregor Lange: Vom Extremismusbekämpfer zum Dortmunder Polizeichef mit bundesweiter Strahlkraft
Gregor Lange, ein langjähriger Spitzenbeamter der Sicherheitsbehörden, hat über Jahrzehnte hinweg Schlüsselpositionen in der Polizei und Landesregierung von Nordrhein-Westfalen innegehabt. Der 1962 in Dortmund Geborene amtiert seit 2014 als Polizepräsident der Stadt – ein Amt, das er bis heute ausübt. Seine Karriere umfasst juristische Tätigkeiten, die Bekämpfung von Extremismus sowie Führungsaufgaben in der Polizeiausbildung und -verwaltung.
Lange begann seinen beruflichen Werdegang nach einem Studium der Rechtswissenschaften und Geschichte an der Universität Bonn. 1993 trat er in den Dienst der Bezirksregierung Arnsberg ein und startete damit seine Laufbahn im öffentlichen Sektor. Fünf Jahre später wechselte er ins nordrhein-westfälische Innenministerium, wo er sich bis 2003 mit der Bekämpfung politischer Extremismusformen befasste.
Von 2003 bis 2009 leitete er die Polizeiausbildungsstätte Mont-Cenis in Herne. Anschließend übernahm er für ein Jahr Personalverantwortung bei der Bezirksregierung Arnsberg. Seine nächste Station führte ihn als Abteilungsleiter zur Bezirksregierung Münster, bis er schließlich zum Dortmunder Polizeichef berufen wurde.
Am 1. März 2014 löste Lange Norbert Wesseler an der Spitze der Dortmunder Polizei ab. Drei Jahre später, 2017, übernahm er zusätzlich den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft der Polizeipäsidenten in Deutschland. Privat ist er verheiratet und Vater von drei Kindern.
Langes Karriere zeichnet sich durch einen kontinuierlichen Aufstieg in juristischen, administrativen und polizeilichen Funktionen aus. Als Dortmunder Polizepräsident und bundesweit anerkannte Führungspersönlichkeit der Sicherheitsbehörden prägt er bis heute Polizeipolitik und -ausbildung. Seine Erfahrungen in den Bereichen Extremismusbekämpfung, Personalmanagement und Bildung prägen seinen Führungsstil.






