22 March 2026, 18:17

Grenzüberschreitende Katastrophenübung EMREX in Gangelt testet europäische Rettungskoordination

Zwei Feuerwehrleute in Schutzausrüstung, darunter Helme und Gasmasken, arbeiten an einem Feuerwehrauto mit einer Tafel mit Text auf der rechten Seite und Metallstäben im Hintergrund.

Grenzüberschreitende Katastrophenübung EMREX in Gangelt testet europäische Rettungskoordination

Großübung für den Katastrophenfall in Gangelt: Grenzüberschreitende Rettungskräfte proben den Ernstfall

Am 21. März 2026 fand in Gangelt im Kreis Heinsberg eine großangelegte Notfallübung statt. Rettungsteams aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden simulierten gemeinsam einen Massenanfall von Verletzten. Im Mittelpunkt stand die Erprobung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in einer Krisensituation mit Dutzenden Verletzten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die unter dem Namen EMREX durchgeführte Übung umfasste über 30 Einsatzkräfte und Behörden aus der Euregio. Die Kreisstraße 13, die als Umgehungsstraße durch Gangelt führt, wurde für den Tag gesperrt und erst am späten Samstagabend wieder freigegeben. Die Organisatoren bezeichneten die Aktion im Nachhinein als Erfolg und betonten die reibungslose Teamarbeit, die sich in realen Notfällen als entscheidend erweisen könnte.

Zur Lageerkundung kamen Drohnen zum Einsatz, die das Unglücksgebiet aus der Luft vermassen. Niederländische Einheiten in spezieller Schutzkleidung waren damit beauftragt, ein aus einem beschädigten Lkw austretendes Gefahrgut einzudämmen. Das Szenario erforderte schnelles Handeln und enge Abstimmung zwischen den deutschen, belgischen und niederländischen Rettungsdiensten.

An der Übung beteiligten sich ausschließlich Kräfte aus Deutschland und den Benelux-Staaten. Die Teilnahme beschränkte sich auf die drei Nachbarländer, was ihre Einsatzbereitschaft für großflächige Schadenslagen unterstrich.

Die Übung bestätigte, dass die Rettungsteams aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden effektiv zusammenarbeiten können. Ihre Koordination bei der Versorgung von Verletzten, der Gefahrgutbekämpfung und der Lagebeurteilung bewährte sich unter realistischen Bedingungen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen künftige grenzüberschreitende Einsatzstrategien weiter optimieren.

Quelle