Großbrand bei Ewald Dörken AG: Stundenlanger Feuerwehreinsatz in Herdecke
Jonas GüntherGroßbrand bei Ewald Dörken AG: Stundenlanger Feuerwehreinsatz in Herdecke
Großbrand bei Ewald Dörken AG in Herdecke am Freitagabend
Am Freitagabend brach in der Ewald Dörken AG an der Wetterstraße in Herdecke ein schwerer Brand aus. Gegen 20:07 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert, nachdem in einer Produktionshalle dichter Rauch gemeldet worden war. Das Feuer war durch brennende Kunststoffe in einem Industrieofen entstanden und entwickelte sich schnell zu einem Großeinsatz.
Die ersten Feuerwehrkräfte trafen bereits fünf Minuten nach dem Alarm ein. In der Produktionshalle entdeckten sie starken Rauch, verursacht durch den Kunststoffbrand im Ofen. Die Flammen breiteten sich über das Belüftungssystem aus und trieben den Rauch über einen Kamin nach draußen. Aufgrund des starken Geruchs wurde über die NINA-App eine Warnung an die Bevölkerung herausgegeben.
Bis Mitternacht waren über 132 Einsatzkräfte vor Ort, darunter neun Feuerwehrwehren und mehr als 20 Einheiten mit schwerem Atemschutz. Trotz erster Erfolge flammte das Feuer gegen 22:10 Uhr erneut auf, sodass weitere Kräfte angefordert werden mussten. Erst um 2:30 Uhr konnte der Einsatzleiter „Brand aus“ melden; die Brandwache wurde um 4:40 Uhr an das Unternehmen übergeben.
Die Entwarnung für die Geruchsbelästigung erfolgte um 1:19 Uhr über die NINA-App. Während des Einsatzes lenkte ein separater Feueralarm in der Millöckerstraße kurzzeitig zusätzliche Kräfte ab. Das betroffene Unternehmen und die Johanniter-Unfall-Hilfe versorgten die Einsatzkräfte die ganze Nacht über mit Verpflegung.
Der Brand bei der Ewald Dörken AG erforderte einen massiven Einsatz mehrerer Feuerwehren. Nach stundenlangen intensiven Löscharbeiten konnte das Feuer schließlich in den frühen Morgenstunden unter Kontrolle gebracht werden. Das Unternehmen und lokale Unterstützungsteams sorgten dafür, dass die Einsatzkräfte während des langwierigen Einsatzes gut versorgt waren.






