25 March 2026, 14:18

Großrazzia im Ruhrgebiet: Drei Festnahmen wegen Schwarzarbeit und Steuerbetrugs

Plakat mit der Aufschrift "Operation Double Trouble: US-Geldkurier" mit einer Karte der USA, die in zwei Abschnitte unterteilt ist, wobei der eine die Route der US-Geldkurier und der andere die Standorte der Geldtransporter zeigt, mit fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Rand.

Großrazzia im Ruhrgebiet: Drei Festnahmen wegen Schwarzarbeit und Steuerbetrugs

Großrazzia gegen Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung im Ruhrgebiet

Am 24. März 2026 fand im nordrhein-westfälischen Ruhrgebiet eine großangelegte Razzia gegen illegale Beschäftigung und Steuerhinterziehung statt. Die Behörden vollstreckten 37 Durchsuchungsbefehle in Wohn- und Geschäftsräumen, die sich gegen einen Logistik-Dienstleister richteten, dem vorgeworfen wird, ein kriminelles Netzwerk betrieben zu haben. Im Zuge der Ermittlungen wurden drei Personen festgenommen.

An der Aktion waren Zollbeamte, das Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität (LBF NRW) sowie die Zentrale Anlaufstelle zur Verfolgung von Wirtschafts- und Finanzstraftaten (ZeFin NRW) beteiligt. Zudem unterstützten eine Spezialeinheit des Zolls und die Bundespolizei die Durchsuchungen. Bei den Maßnahmen wurden 174.000 Euro in bar sowie sechs elektrische Lastenräder beschlagnahmt oder sichergestellt – im Rahmen von Vermögensabschöpfungen.

Der Subunternehmer steht im Verdacht, Kurierfahrer systematisch in bar bezahlt zu haben, ohne Sozialabgaben abzuführen. Den Ermittlern zufolge gibt es zudem Hinweise auf großangelegte Steuerhinterziehung und die Bildung einer kriminellen Vereinigung. Gegen einen 39-jährigen Hauptverdächtigen, einen 29-jährigen Mann und eine 26-jährige Frau wurden Haftbefehle vollstreckt.

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Umfangreiche Unterlagen und digitale Daten wurden sichergestellt und werden nun ausgewertet. Die Behörden betonten, dass die Beweismittel sorgfältig geprüft werden, um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden. Bisher waren keine Transport- oder Logistikunternehmen der Region öffentlich als Verdächtige genannt worden.

Die Ermittlungen dauern an, die beschlagnahmten Materialien werden derzeit analysiert. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, drohen den Beteiligten schwere Strafen. Die Aktion zählt zu den größten Schlagen gegen Schwarzarbeit im Logistiksektor der Region.

Quelle