18 April 2026, 20:17

Großrazzia in Münster: Drei Festnahmen wegen Verdachts auf Lohnbetrug und Steuerhinterziehung

Eine Liniendiagramm, das die Anzahl der Pipeline-Vandalismus-Vorfälle in Nigeria von 2002 bis 2011 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Großrazzia in Münster: Drei Festnahmen wegen Verdachts auf Lohnbetrug und Steuerhinterziehung

Großrazzia in Münster und Senden: Drei Festnahmen in Verdachtsfall auf Lohnbetrug und Untreue

In Münster und Senden läuft derzeit eine großangelegte Aktion der Zollbehörden, nachdem drei Verdächtige in einem Fall von Lohnbetrug und Untreue festgenommen wurden. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht ein Bauunternehmen, dem vorgeworfen wird, Mitarbeiter nicht bei der Sozialversicherung angemeldet und Steuern hinterzogen zu haben. An den Durchsuchungen in sieben Objekten sind fast 150 Beamte beteiligt.

Die Razzia wird vom Hauptzollamt Münster geleitet, das früh am Morgen Haftbefehle vollstreckte. Ein 33-jähriger Mann, der mutmaßliche Drahtzieher, wurde in seiner Wohnung festgenommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass er das Bauunternehmen führte, ohne Sozialabgaben oder Arbeitgeberbeiträge zur Unfallversicherung zu zahlen.

Zudem wurden eine 54-jährige Frau und ein 61-jähriger Mann festgenommen. Die Frau soll als Strohfrau für das Unternehmen fungiert haben, während der Mann angeblich eine Führungsrolle innehatte. Zollspürhunde durchsuchen derzeit die Räumlichkeiten nach verstecktem Bargeld, das zur Begleichung ausstehender Forderungen des Staates dienen könnte.

Insgesamt werden sieben Standorte durchsucht, darunter vier Wohnungen und drei Geschäftsräume. Die Ermittlungen laufen bereits seit Monaten; erste Ergebnisse werden noch im Laufe des Tages erwartet. Eine vierte Frau steht unter Verdacht, in das Betrugssystem verwickelt zu sein.

Den Beschuldigten drohen Anklagen wegen Lohnvorenthaltung, Betrugs und der Vorenthaltung von Arbeitnehmerbeiträgen. Bundespolizei, Staatsanwaltschaft und lokale Behörden unterstützen die Zollfahnder bei der Aktion.

Die Razzia stellt einen wichtigen Schritt in den Ermittlungen dar – die Behörden hoffen, die fehlenden Gelder sichern zu können. Bei einer Verurteilung müssen die Beschuldigten mit harten Strafen wegen Steuerhinterziehung und Betrugs rechnen. Weitere Details werden erwartet, sobald die Durchsuchungen und Vernehmungen abgeschlossen sind.

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