Gummersbach bleibt zwei weitere Jahre "Fairtrade-Stadt" – mit stolzer Bilanz
Ida KönigGummersbach bleibt zwei weitere Jahre "Fairtrade-Stadt" – mit stolzer Bilanz
Gummersbach verlängert Status als „Fairtrade-Stadt“ um zwei weitere Jahre
Gummersbach darf sich für die nächsten zwei Jahre erneut „Fairtrade-Stadt“ nennen. Die Stadt erhielt den Titel vor zwölf Jahren als erste im Oberbergischen Kreis. Bürgermeister Frank Helmenstein zeigte sich stolz auf das langjährige Engagement für fairen Handel und Nachhaltigkeit.
Die Verbindung Gummersbachs zum fairen Handel reicht mehr als ein Jahrzehnt zurück. In dieser Zeit ist ein starkes Netzwerk entstanden – mit siebzig Akteurinnen und Akteuren aus verschiedenen Bereichen, die zum Erfolg beitragen. Ingrid Dreher, Sprecherin des Steuerungskreises, betonte die gemeinsame Arbeit hinter dieser Leistung.
Fairtrade Deutschland ehrte die Stadt kürzlich mit einer Urkunde und würdigte damit die anhaltenden Bemühungen des Steuerungskreises. In dem Dokument wird der Gruppe für ihr jahrelanges Engagement bei der Förderung fairer Handelsgrundsätze gedankt.
Für Bürgermeister Helmenstein ist die Initiative mehr als ein lokales Projekt. Er sieht im fairen Handel eine Chance, Produzenten in Entwicklungsregionen bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen zu ermöglichen. Gleichzeitig spiegle das Engagement die globale Verantwortung und das Streben nach sozialer Gerechtigkeit der Stadt wider.
Mit Blick auf die Zukunft wünscht sich der Bürgermeister noch mehr Beteiligung. Er begrüßt neue Unterstützerinnen und Unterstützer und ermutigt zu weiteren Projekten, um die Reichweite des fairen Handels in Gummersbach zu vergrößern.
Die erneute Zertifizierung unterstreicht Gummersbachs Vorreiterrolle im ethischen Handel. Mit siebzig aktiven Mitwirkenden und starker Bürgerbeteiligung bleibt die Stadt ein Vorbild. Helmensteins Vision verbindet lokales Handeln mit übergeordneten Zielen: nachhaltige und faire Bedingungen für Produzenten weltweit.






