20 March 2026, 14:16

Hamm kämpft um den Titel Hauptstadt des Fairen Handels 2025 – und 10.000 Euro

Eine große Gruppe von Menschen auf einer internationalen Fachmesse mit Ständen, Bannern, Tischen, Stühlen und Luftballons in einem Raum mit architektonischen Bögen, Säulen und einem Bildschirm im Hintergrund.

Hamm kämpft um den Titel Hauptstadt des Fairen Handels 2025 – und 10.000 Euro

Hamm bewirbt sich um den Titel Hauptstadt des Fairen Handels 2025 und die Chance, 10.000 Euro zu gewinnen. Die Stadt setzt sich seit Langem für ethischen Handel ein – von Fairtrade-Kaffee bis hin zu nachhaltigen Beschaffungsstrategien. Nun entscheidet eine Online-Abstimmung, ob Hamm die Förderung für weitere lokale Projekte erhält.

Hamms Engagement für fairen Handel reicht bis ins Jahr 2003 zurück, als die Stadt nachhaltige Beschaffung zur Priorität erklärte. Heute verkauft sie eigenen Fairtrade-Kaffee und -Schokolade und gibt einen Ratgeber für ökologisch-faire Einkäufe heraus. Sechs von sieben Jugendzentren tragen bereits das Fairtrade-Siegel, das siebte soll bald folgen.

Darüber hinaus hat die Stadt 1.000 fair produzierte Fußballbälle an lokale Vereine und Schulen verteilt. Dieser Einsatz für ethische Beschaffung wird von Ehrenamtlichen, Politiker:innen und der Verwaltung gemeinsam getragen. Die Bemühungen brachten Hamm bereits den offiziellen Titel Fairtrade-Stadt ein.

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Jetzt konkurriert Hamm um den Publikumspreis Hauptstadt des Fairen Handels 2025. Die Online-Abstimmung läuft noch bis Donnerstag, den 23. Oktober. Bei einem Sieg fließen die 10.000 Euro in neue Fairtrade-Initiativen in der Region.

Hamm steht mit seinem Engagement nicht allein da – auch andere nordrhein-westfälische Städte wie Bergisch Gladbach, Minden und Gütersloh tragen den Titel Fairtrade-Stadt, und Ahlen wird voraussichtlich bald folgen.

Das Preisgeld würde direkt in die wachsenden Fairtrade-Projekte Hamms fließen. Mit einer starken Bilanz in ethischer Beschaffung und Bürgerbeteiligung will die Stadt ihre Vorreiterrolle in Sachen Nachhaltigkeit weiter ausbauen. Das Ergebnis hängt von den Stimmen der Öffentlichkeit ab – noch bis zum 23. Oktober.

Quelle