23 March 2026, 00:17

Hamm plant neues Wohnraumprojekt südlich des Bahnhofs Westtünnen

Farbcodierte Karte eines geplanten Wohnbaugebiets auf einem Blatt Papier mit beschrifteten Abschnitten und Textangaben zu Gebäuden, Straßen und anderen Merkmalen.

Hamm plant neues Wohnraumprojekt südlich des Bahnhofs Westtünnen

Die Stadt Hamm hat mit der NRW.URBAN eine Entwicklungsvereinbarung unterzeichnet, um das Wohnraumwachstum südlich des Bahnhofs Westtünnen zu erforschen. Ziel des Projekts ist die Schaffung neuer Baugrundstücke für die lokale Bevölkerung, wobei die NRW.BANK über ein Treuhandkonto finanzielle Unterstützung leistet. Bürgermeister Marc Herter betonte die Bedeutung der Ausweitung des Wohnraums für die Einwohner Hamms.

Im Rahmen der Vereinbarung übernimmt die NRW.URBAN die Voruntersuchungen, darunter Bodenwertgutachten und Nachfrageprognosen. Die Stadt behält während des gesamten Prozesses die volle Planungshohheit und Entscheidungsgewalt. Grundstückseigentümer und Beteiligte werden in Konsultationen einbezogen, um die Ausrichtung des Projekts mitzugestalten.

Das Vorhaben folgt dem Modell der "Kooperativen Bodenordnung", das in anderen Städten Nordrhein-Westfalens bereits Erfolge gezeigt hat. So entstanden in Hattingen seit 2020 rund 60 Wohneinheiten im Rahmen des Programms "Kooperatives Bauen". Wickede schuf zwischen 2021 und 2024 über das Projekt "Wohnen im Grünen" 40 neue Wohnungen, während in Bochum – unter anderem durch die Initiative "Baugruppe Ruhr" – bis 2025 mehr als 70 weitere Wohnungen entstehen sollen.

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Die Erlöse aus dem Verkauf der Grundstücke fließen zurück in den Haushalt der Stadt Hamm und finanzieren so weitere Investitionsprojekte. Die Kommune hofft, den Erfolg anderer Städte zu wiederholen und brachliegende Flächen in dringend benötigten Wohnraum zu verwandeln.

Das Projekt stellt einen wichtigen Schritt dar, um den Wohnraumbedarf in Hamm zu decken. Bei Erfolg könnten Dutzende neue Baugrundstücke entstehen – ähnlich wie bei früheren Vorhaben in Nachbarstädten. Die Stadt behält dabei die Aufsicht und bindet lokale Akteure in die Planungsphase ein.

Quelle