Hauptzollamt Münster meldet Rekordertrag und schärfere Drogenkontrollen für 2024
Lotta MüllerHauptzollamt Münster meldet Rekordertrag und schärfere Drogenkontrollen für 2024
Hauptzollamt Münster legt Bilanz für 2024 vor: Rekordertrag und verstärkte Kontrollen
Das Hauptzollamt Münster hat seine finanziellen und operativen Ergebnisse für das Jahr 2024 vorgestellt. Die Behörde erzielte Einnahmen in Höhe von über 2,29 Milliarden Euro und übertraf damit leicht das Vorjahresergebnis. Zudem beschlagnahmten Zollbeamte erhebliche Mengen illegaler Drogen und führten umfangreiche Personenkontrollen am Flughafen Münster Osnabrück (FMO) durch.
Die Gesamteinnahmen des Zollamts beliefen sich 2024 auf 2,29 Milliarden Euro – ein minimaler Anstieg gegenüber den 2,28 Milliarden Euro im Jahr 2023. Bei den Kraftfahrzeugsteuern gingen die Einnahmen jedoch von 800 Millionen Euro (2023) auf 777 Millionen Euro zurück. Gleichzeitig stieg die Einfuhrumsatzsteuer deutlich von 420 Millionen Euro auf 485 Millionen Euro.
Die Kontrolleinheit Verkehr und Transport (KEV) beschlagnahmte im Berichtsjahr 12,7 Kilogramm Marihuana, 12,8 Kilogramm Amphetamine, 0,3 Kilogramm Heroin sowie 1,4 Kilogramm Kokain. Am Flughafen FMO überprüfte die Kontrolleinheit Fluggastverkehr (KEFR) insgesamt 103.862 Reisende und 177.629 Gepäckstücke.
Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) leitete fast 1.500 Strafverfahren ein. Im Februar 2024 übernahm mit dem 37-jährigen Beamten Tobias Schreiber ein neuer Leiter die Führung der Behörde. Das Hauptzollamt beschäftigt über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in seinen verschiedenen Vollzugsbereichen.
Fazit: Stabile Einnahmen, verstärkte Strafverfolgung Das Hauptzollamt Münster hielt seine Ertragskraft aufrecht und intensivierte gleichzeitig die Drogenbekämpfung sowie die Reisendenkontrollen. Unter der neuen Leitung von Tobias Schreiber laufen die Aktivitäten in den Bereichen Steuereintreibung, Strafverfolgung und Zollvollzug weiter auf Hochtouren. Die Zahlen für 2024 spiegeln eine solide finanzielle Performance bei gleichzeitiger aktiver Law-and-Order-Politik wider.






