07 April 2026, 18:25

Hülser Stadtrat beschließt Brandschutzplan und neue Rettungsdienstgebühren in letzter Sitzung

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Hülser Stadtrat beschließt Brandschutzplan und neue Rettungsdienstgebühren in letzter Sitzung

Hülser Stadtrat hält letzte Sitzung der Wahlperiode ab

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Am Donnerstag traf sich der Hülser Stadtrat zu seiner letzten Sitzung dieser Legislaturperiode. Zu den zentralen Beschlüssen gehörten die Aktualisierung des Brandschutzbedarfsplans sowie die Abstimmung über neue Gebühren für den Rettungsdienst. Zudem wurde das erfolgreiche Ende eines dreijährigen Resilienzprojekts für die Stadt gefeiert.

Den Auftakt bildete die Beratung über den überarbeiteten Brandschutzbedarfsplan, der nach einer Diskussion verabschiedet wurde. Ein Schwerpunkt lag auf der Initiative "Hüls resilient", die nach drei Jahren Arbeit abgeschlossen wurde. Mit Unterstützung aus dem Verfügungsfonds umfasste das Projekt 21 Einzelmaßnahmen, darunter digitale Innovationen wie die Plattform huels-digital.de und eine virtuelle Sommersafari.

Die Gebühren für den örtlichen Rettungsdienst wurden neu berechnet und von den Ratsmitgliedern mit großer Mehrheit gebilligt. Zudem wurden Mittel in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro für zwei zentrale Vorhaben bewilligt: das "Blaue Quartier am Victoriasee" und das aktive Stadtzentrumsmanagement.

Auch das Thema Verkehr stand auf der Agenda. Die vorübergehende Verlängerung der Fußgängerzone im Rahmen des Verkehrsversuchs "Bewegte Straßenlandschaft" stieß auf positive Resonanz. Abschließend beauftragte der Rat einstimmig die Verwaltung, die Gründung einer städtischen Entwicklungsgesellschaft zu prüfen.

Die Sitzung deckte ein breites Spektrum lokaler Prioritäten ab – von Notdiensten bis zur Stadtplanung. Mit dem abgeschlossenen "Hüls resilient"-Projekt und den gesicherten Fördermitteln kann die Stadt ihre Entwicklungspläne nun vorantreiben. Die nächste Legislaturperiode beginnt mit laufenden Prüfungen, darunter die mögliche Einrichtung einer eigenen städtischen Entwicklungsgesellschaft.

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