26 June 2026, 04:12

IHK kritisiert "überzogene Winterpause" der Kommunalverwaltungen in Solingen und Wuppertal

IHK kritisiert bürokratische 'Winterpause' im Solinger Rathaus als übertrieben

IHK kritisiert "überzogene Winterpause" der Kommunalverwaltungen in Solingen und Wuppertal

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bergisches Land hat die Kommunalverwaltungen in Solingen und Wuppertal für die Verlängerung ihrer Schließungen zu einer vollständigen „Winterpause“ bis zum 8. Januar kritisiert. Der Wirtschaftsverband argumentiert, dass eine zweiwöchige Schließung ohne grundlegende Dienstleistungen sowohl Unternehmen als auch Bürger belastet.

Die IHK-Vertreter bezeichneten die Maßnahme als „etwas überzogen“. Sie wiesen darauf hin, dass die Behörden im benachbarten Remscheid planen, wie gewohnt im neuen Jahr wieder zu öffnen. Henner Pasch, Präsident der Kammer, und Hauptgeschäftsführer Michael Wenge betonten die Bedeutung, kommunale Dienstleistungen weiterhin zugänglich zu halten.

Die IHK forderte zudem einheitliche Regelungen in der gesamten Region Bergisches Städtedreieck. Sie setzt sich für Vorschriften ein, die Energiesparziele mit dem Bedarf an essenzieller Verwaltungsunterstützung in Einklang bringen. Darüber hinaus verwies sie darauf, dass Besitzer neuer Elektrofahrzeuge diese bis Ende 2022 anmelden müssen, um höhere staatliche Fördergelder zu erhalten.

Die Kritik unterstreicht die Sorgen über längere Schließzeiten, die sich negativ auf Wirtschaft und Bürger auswirken. Mit ihrem Appell für einheitliche Standards will die IHK sowohl Energieeffizienz als auch den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen sichern. Fahrzeughalter haben bis Jahresende Zeit, die Frist für die Anmeldung zu den Förderprogrammen einzuhalten.

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