19 April 2026, 04:16

Immobilienboom im Kreis Herford: Einfamilienhäuser stark gefragt wie nie

Grünes Feld mit einem zentralen Zaun, umgeben von Bäumen und Pfählen, eine Straße im Hintergrund und ein klarer blauer Himmel, gelegen auf einem kommerziellen Grundstück zum Verkauf in St Marys Road, St Mary's, St Margaret's, Swindon, Wiltshire.

Immobilienboom im Kreis Herford: Einfamilienhäuser stark gefragt wie nie

Immobilienmarkt im Kreis Herford und der Stadt Herford: Deutliche Verschiebungen im ersten Halbjahr 2025

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Eine aktuelle Studie zeigt im ersten Halbjahr 2025 einen deutlichen Nachfrageanstieg bei Einfamilienhäusern im Kreis Herford und der Stadt Herford, während die Preise für Wohnungen stabil blieben. Die Erkenntnisse stammen aus der jüngsten halbjährlichen Analyse des Gutachterausschusses für Grundstückswerte.

Der Gutachterausschuss veröffentlichte seinen Bericht für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2025. Die Experten werten notariell beurkundete Kaufverträge aus, um die Marktentwicklung in der Region zu bewerten. Der vollständige Bericht ist online unter https://www.gars.nrw/herford abrufbar.

Kernaussagen der Studie: Die Zahl der Kaufverträge stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 um etwa 6 Prozent. Besonders stark war der Anstieg bei freistehenden und Doppel-Einfamilienhäusern, deren Verkäufe um 34 Prozent zunahmen. Bei Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern blieben die Durchschnittspreise hingegen weitgehend unverändert.

Die Hansestadt Herford verzeichnete mit 239 abgeschlossenen Verträgen das höchste Verkaufsvolumen, dicht gefolgt von Bünde mit 216 Verträgen. Gemeinsam machten diese beiden Kommunen fast 45 Prozent des gesamten Umsatzes im Kreis aus – mit einem Volumen von 69 Millionen Euro (Herford) bzw. 49 Millionen Euro (Bünde). Kreisweit belief sich der Gesamtumsatz auf 261 Millionen Euro.

Preisunterschiede nach Baujahr und Lage: Häuser, die nach 2010 errichtet wurden (ohne Neubauten), erreichten im Schnitt einen Verkaufspreis von 453.000 Euro. Ältere Immobilien wurden dagegen zwischen 209.000 und 368.000 Euro gehandelt. Auch bei den Grundstückspreisen gab es deutliche Differenzen: Voll erschlossene Baugrundstücke kosteten in der Stadt Herford durchschnittlich 261 Euro pro Quadratmeter, während der Kreisdurchschnitt bei 186 Euro pro Quadratmeter lag.

Fazit: Die Analyse unterstreicht die hohe Nachfrage nach neueren Einfamilienhäusern, insbesondere in Herford und Bünde. Diese Regionen führten nicht nur bei den Verkaufszahlen, sondern auch beim finanziellen Umsatz. Die Daten bieten ein klares Bild der aktuellen Entwicklungen auf dem lokalen Immobilienmarkt zu Beginn des Jahres 2025.

Quelle