Karfreitags-Razzia in Viersen: 162 km/h in der 70er-Zone – Fahrer verliert Führerschein
Lotta MüllerKarfreitags-Razzia in Viersen: 162 km/h in der 70er-Zone – Fahrer verliert Führerschein
An Karfreitag beteiligte sich die Polizei Viersen an einer grenzüberschreitenden Razzia gegen Rasen, rücksichtsloses Fahren und illegale Fahrzeugumbauten. Beamte führten in der gesamten Region Kontrollen durch, um Verstöße gegen die Verkehrsregeln zu ahnden.
Während die Mehrheit der Autofahrer sich an die Vorschriften hielt, wurden einige wenige bei schweren Verstößen ertappt. Im Rahmen der Aktion registrierte die Polizei 199 Fälle von Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie 14 weitere Verkehrsvergehen. Bekannte Treffpunkte für illegales Tuning oder protzige Fahrmanöver wurden nicht ausgemacht.
Ein Fahrer in Nettetal-Leuth wurde mit 162 km/h in einer 70er-Zone geblitzt. Sein Fahrzeug wurde daraufhin stillgelegt und wegen technischer Veränderungen beschlagnahmt. Dem Fahrer drohen nun ein hohes Bußgeld, ein dreimonatiges Fahrverbot sowie die Kosten für ein Sachverständigengutachten.
Insgesamt wurden 60 Autofahrer verwarnt, zwei erhielten ein sofortiges Fahrverbot. Trotz dieser Vorfälle hielten sich die meisten kontrollierten Fahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und Verkehrsregeln. Die Aktion zeigte sowohl die Einhaltung der Regeln als auch schwere Verstöße gegen das Verkehrsrecht. Der Fahrer, der mit mehr als der doppelten erlaubten Geschwindigkeit unterwegs war, muss mit einem dreimonatigen Führerscheinentzug und hohen Strafen rechnen. Die Behörden werden die Straßen weiterhin auf gefährliches Fahren und illegale Fahrzeugveränderungen überwachen.






