Klein unterstützt Reformen für "Lebendige Demokratie" – ohne Kürzungen, aber mit mehr Vernetzung
Jonas GüntherKlein unterstützt Reformen für "Lebendige Demokratie" – ohne Kürzungen, aber mit mehr Vernetzung
Felix Klein, der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, unterstützt die Pläne zur Reform des Förderprogramms „Lebendige Demokratie“. Die von Familienministerin Karin Prien vorgelegten Vorschläge zielen darauf ab, die Initiative wirksamer zu gestalten. Klein betonte, dass die Änderungen keine Kürzungen der finanziellen Unterstützung für wichtige Projekte zur Folge hätten.
Klein stimmte Priens Einschätzung zu, dass einige „Lebendige Demokratie“-Projekte zu sehr nach innen gerichtet seien. Er räumte ein, dass es Bedenken gebe, bestimmte Gruppen würden isoliert arbeiten, statt sich mit der breiten Gesellschaft auszutauschen.
Gleichzeitig sprach er sich für Priens Forderung nach einer besseren Vernetzung zwischen den Organisationen aus. Sein Vorschlag umfasste die Verknüpfung von NGOs, die sich gegen Antisemitismus engagieren, mit lokalen Akteuren wie Theatern, Freiwilligen Feuerwehren oder dem Wohlfahrtsverband Volkssolidarität.
Klein wies zudem Befürchtungen zurück, die Reformen könnten zu Mittelkürzungen führen. Er machte deutlich, dass es darum gehe, die Effizienz zu steigern, um sicherzustellen, dass wertvolle Arbeit weiterhin gefördert werde.
Die geplanten Änderungen konzentrieren sich auf eine Ausweitung der Zusammenarbeit und eine bessere Bündelung der Ressourcen. Kleins Zustimmung signalisiert, dass die Reformen die Wirkung des Programms stärken und nicht schwächen werden. Organisationen, die wichtige Arbeit leisten, sollen auch im neuen System ihre Förderung behalten.






