07 May 2026, 20:21

Kölner Straßenbauprogramm 2026 beschlossen – doch Personalmangel droht Verzögerungen

Gebäude mit wenigen Menschen, die Fahrräder auf der Straße fahren.

Kölner Straßenbauprogramm 2026 beschlossen – doch Personalmangel droht Verzögerungen

Kölner Ausschuss für Mobilität und Verkehr billigt Straßenbauprogramm 2026 – Personalmangel bleibt Problem

Der Kölner Ausschuss für Mobilität und Verkehr hat ein neues Straßenbauprogramm für das Jahr 2026 verabschiedet, muss sich aber weiterhin mit anhaltenden Personalengpässen auseinandersetzen. In seiner jüngsten Sitzung befasste sich das Gremium zudem mit zentralen Projekten, darunter Ersatzverbindungen für Buslinien und Änderungen an der Radverkehrsinfrastruktur. Zwar wurden mehrere Beschlüsse gefasst, doch einige Vorhaben stehen nun vor Verzögerungen oder müssen überarbeitet werden.

Einstimmig unterstützte der Ausschuss einen Antrag, der vom Bezirk und der Stadt verlangt, für die Buslinie S11 zuverlässige Ersatzverkehre zu garantieren. Damit sollen Versorgungslücken bei künftigen Störungen vermieden werden.

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Ein Schwerpunkt der Beratungen war das Maßnahmenprogramm für die Jahre 2026 bis 2028, wobei zunächst nur die Projekte für 2026 final beschlossen wurden. Die Liste umfasst 34 Baumaßnahmen – von der Sanierung der Altenberger-Dom-Straße bis zu Verbesserungen an der Wickenpädchen. Die geplanten Arbeiten an der Leverkuser Straße werden jedoch erst gegen Ende 2027 beginnen.

Zudem billigte der Ausschuss eine Neugestaltung der Buchholzstraße. Der Entwurf behält die bestehende Verkehrsführung bei, sieht aber bessere Bedingungen für den Radverkehr vor. Ein geplanter Radweg auf dem Hasenweg in Refrath wurde hingegen gestoppt, nachdem das Kölner Verwaltungsgericht das Vorhaben abgelehnt hatte. Das Gericht begründete seine Entscheidung mit unzureichenden Verkehrsuntersuchungen, woraufhin die Stadt bereits umgesetzte Änderungen zurücknehmen und das Projekt vorerst auf Eis legen musste.

Ein weiteres Problem bleibt der Personalmangel: Das Team für die statische Verkehrssteuerung, das für die Straßeninstandhaltung zuständig ist, zählt derzeit nur noch einen Mitarbeiter – dieser befindet sich jedoch aktuell im Urlaub. Die Unterbesetzung könnte künftige Arbeiten verzögern.

Das beschlossene Programm für 2026 sieht 34 Projekte vor, doch einige davon stehen vor Verzögerungen oder rechtlichen Hürden. Für die Buslinie S11 werden künftig garantierte Ersatzverkehre eingerichtet, während die Radwegeverbesserungen an der Buchholzstraße wie geplant umgesetzt werden. Der Radweg am Hasenweg bleibt hingegen vorerst blockiert, und die Personalnot könnte weitere Fortschritte behindern.

Quelle