08 May 2026, 18:18

Kölner Uni startet Supercomputer RAMSES für Spitzenforschung und KI-Projekte

Eine Reihe von Servern in einem gut beleuchteten, ordentlichen Rechenzentrum.

Kölner Uni startet Supercomputer RAMSES für Spitzenforschung und KI-Projekte

Die Universität zu Köln hat einen neuen Hochleistungsrechner (HPC) mit dem Namen RAMSES in Betrieb genommen. Das moderne System löst den älteren CHEOPS-Cluster ab und ist darauf ausgelegt, komplexe wissenschaftliche Arbeitslasten effizienter und sicherer zu bewältigen.

RAMSES wurde von NEC unter Verwendung von Servern des Herstellers Kaytus aufgebaut. Das System umfasst 174 Server mit insgesamt 31.576 CPU-Kernen und 167 Terabyte Arbeitsspeicher. Der Cluster ist wassergekühlt und verfügt über 140 wassergekühlte Knoten, die speziell für anspruchsvolle Anwendungen wie Gromacs und NWChem optimiert sind.

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Die Rechenleistung des Systems soll bis zu 4,8 PetaFLOPS betragen. Zudem verfügt RAMSES über eine dedizierte KI-Partition mit zehn Knoten, die jeweils mit AMD-Prozessoren und vier Nvidia-H100-Grafikprozessoren ausgestattet sind. Diese Knoten nutzen eine indirekte Wasserkühlung, um die Leistung zu gewährleisten.

Für die Speicherung kommen IBM-Spectrum-Scale-Systeme zum Einsatz, die eine Kapazität von 12 Petabyte auf Festplatten sowie einen 878 Terabyte großen SSD-Cache bieten. Sicherheit hat höchste Priorität: Sämtliche Daten werden durchgängig verschlüsselt, und der Zugriff erfolgt über eine Mehr-Faktor-Authentifizierung.

RAMSES unterstützt ein breites Spektrum wissenschaftlicher Forschung – von der Genomsequenzierung bis hin zu Quantenphysik und Astrophysik. Dank seines energieeffizienten Designs sollen die Kühlkosten im Vergleich zum Vorgängersystem um bis zu 40 Prozent sinken.

Der neue Cluster erweitert die Rechenkapazitäten der Universität deutlich und bietet schnellere Datenverarbeitung sowie verbesserte Sicherheit. Mit seiner KI-Partition und der gestiegenen Energieeffizienz wird RAMSES Spitzenforschung in zahlreichen wissenschaftlichen Disziplinen vorantreiben.

Quelle