01 May 2026, 22:20

Konferenz in Bensberg diskutiert Schutzmaßnahmen gegen Gewalt im öffentlichen Dienst

Plakat für das Sexual Assault Prevention & Response Programm der Navy Medicine Readiness & Training Command Bremerton mit Uniformierten vor einem Gebäude mit der Aufschrift "Respekt, Schutz, Ermächtigung."

Konferenz in Bensberg diskutiert Schutzmaßnahmen gegen Gewalt im öffentlichen Dienst

Dreitägige Konferenz zu Arbeitssicherheit im öffentlichen Dienst in Bensberg

Vom 24. bis 26. Februar fand in Bensberg eine dreitägige Konferenz zum Thema Arbeitssicherheit für Beschäftigte im öffentlichen Sektor statt. Unter dem Titel „Sicher im öffentlichen Raum: Schutz, Prävention und Perspektiven für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes“ trafen sich rund 120 Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen. Ihr Ziel: praktische Lösungen zu erörtern, um die Sicherheit am Arbeitsplatz zu verbessern und Gewalt vorzubeugen.

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit Reden prominenter Vertreter, darunter Justizminister Dr. Benjamin Limbach. Er betonte, dass der Schutz von Beschäftigten im öffentlichen Dienst eine gemeinsame Aufgabe sei. Auch Regierungspräsident Dr. Thomas Wilk sprach und unterstrich die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Austauschs zwischen den Berufsgruppen, um langfristig Gewalt zu verhindern.

Barbara Havliza und Markus Hartmann leiteten Diskussionen über die psychologischen Folgen von Feindseligkeit, Hass und Bedrohungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihre Session zeigte auf, wie sich solche Erfahrungen auf die psychische Gesundheit und die Arbeitsleistung auswirken. Gleichzeitig widmeten sich Prof. Dr. Philipp Walkenhorst und Jochen Grimmelt der Frage, wie eine Kultur der Sicherheit in Organisationen aufgebaut werden kann.

In einer Podiumsdiskussion wurden reale Fälle von Arbeitsplatzgewalt analysiert und erörtert, wie bessere Schutzmaßnahmen hätten helfen können. Workshops behandelten rechtliche Rahmenbedingungen, die korrekte Meldung von Vorfällen sowie konkrete Schritte zur Umsetzung von Sicherheitsprotokollen. Die Veranstalter hoben hervor, dass der Erfolg der Konferenz in ihrem interdisziplinären Ansatz lag, der es den Teilnehmenden ermöglichte, Lösungen branchenübergreifend auszutauschen.

Die Konferenz endete mit einem Appell für stärkere Netzwerke und klarere Schutzstrategien in öffentlichen Einrichtungen. Die Organisatoren lobten die vielfältige Fachkompetenz der Teilnehmenden und das Potenzial, die erarbeiteten Lösungen breiter anzuwenden. Als nächste Schritte sollen die Diskussionen in konkrete Maßnahmen für sicherere Arbeitsumfelder umgesetzt werden.

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