Krefeld verzeichnet mehr Verkehrsunfälle – aber weniger Verletzte als im Vorjahr
Lotta MüllerKrefeld verzeichnet mehr Verkehrsunfälle – aber weniger Verletzte als im Vorjahr
In Krefeld wurden im vergangenen Jahr 8.787 Verkehrsunfälle registriert – 395 mehr als im Vorjahr. Bei einem Vorfall in der Dohmenstraße kam ein Fußgänger nach einer Kollision mit einem Auto ums Leben.
Insgesamt verletzten sich 983 Menschen im Straßenverkehr, 45 weniger als im Jahr zuvor. Davon waren 102 zwischen 18 und 24 Jahre alt, ein Rückgang um 29 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der verletzten Kinder stieg leicht von 102 auf 105 an.
Ein großer Teil der Unfälle betraf Autos, wobei Fahrer in 392 Fällen die Hauptverantwortung trugen. 41 Prozent der Unfälle mit Verletzten wurden durch falsches Spurwechseln verursacht. Zudem ahndeten die Behörden 1.937 Fälle, in denen Autofahrer elektronische Geräte während der Fahrt nutzten.
Von allen Unfällen führten 827 zu Verletzungen. Die Zahlen zeigen, dass trotz des insgesamt rückläufigen Trends bei Verletzten weiterhin Risiken bestehen. Zwar gab es mehr Unfälle, aber weniger Verletzte. Besonders besorgniserregend bleibt der Anstieg von Vorfällen durch falsches Spurwechseln und Ablenkung durch Geräte. Ein Todesfall und 983 Verletzte unterstreichen die Notwendigkeit, die Bemühungen um mehr Verkehrssicherheit fortzusetzen.






