04 April 2026, 04:17

Markus Lewe verabschiedet sich nach 16 Jahren als Vorsitzender des Münsterland-Rats

Detailreiches Stadtplan von Münster, Deutschland, mit Textbeschriftungen von 1873.

Markus Lewe verabschiedet sich nach 16 Jahren als Vorsitzender des Münsterland-Rats

Markus Lewe nahm am 29. September 2023 an seiner letzten Sitzung als Vorsitzender des Regionalrats Münsterland teil. Die Zusammenkunft fand im neuen Logistikgebäude des Unternehmens Fiege am Münsteraner Hafen statt. Nach 16 Jahren in dieser Funktion endet seine Amtszeit offiziell am 31. Oktober.

An dem Treffen nahmen führende Vertreter der Region teil, darunter Dr. Kai Zwicker (Landrat des Kreises Borken), Dr. Martin Sommer (Landrat des Kreises Steinfurt), Dr. Christian Schulze Pellengahr (Landrat des Kreises Coesfeld) sowie Andreas Bothe, Regierungspräsident des Regierungsbezirks Münster. Dr. Olaf Gericke, Landrat des Kreises Warendorf, sprach im Namen der Gruppe und betonte die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Lewe über die Jahre.

In seiner Abschiedsrede bedankte sich Lewe bei den Ratsmitgliedern für ihre kooperative und zukunftsorientierte Haltung. Die regionalen Vertreter zeigten sich ebenfalls dankbar für seine vertrauensvolle Führung, insbesondere während seiner Zeit als Oberbürgermeister von Münster.

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Während seiner Amtszeit arbeitete Lewe mit den Kreisen des Münsterlands an zahlreichen großen Projekten zusammen. Dazu gehörten das Netz der Münsterland-S-Bahn, das System des Telenotarztes (Telemedizin-Notarzt), die Fusion der Sparkassen sowie die Entwicklung der Tourismusmarke Münsterland. Unterstützt wurde zudem die Münsteraner Feuerwehr durch Hilfsorganisationen, die allein 2023 über 26.000 Einsatzstunden leisteten.

Zur Erinnerung an den Anlass wurde ein Gruppenfoto angefertigt, das Lewe gemeinsam mit den Mitgliedern des Regionalrats zeigt.

Mit Lewes Ausscheiden endet eine 16-jährige Phase der Abstimmung zwischen der Stadt Münster und den Kreisen des Münsterlands. Sein Nachfolger übernimmt ab dem 1. November das Amt, während laufende Projekte wie die S-Bahn und die Tourismusmarkenbildung fortgeführt werden. Der Regionalrat bleibt auf gemeinsame Entwicklungsstrategien für die Region fokussiert.

Quelle