29 April 2026, 04:55

Massiver Protest in Hamm: Umweltbündnis kämpft gegen neue Gaskraftwerke und für die Energiewende

Eine große Menschenmenge bei einer Klimademonstration, die Schilder und Taschen hält, vor einem Gebäude mit Fenstern und Bäumen unter einem klaren Himmel.

Massiver Protest in Hamm: Umweltbündnis kämpft gegen neue Gaskraftwerke und für die Energiewende

Umweltbündnis plant Protest in Hamm am 30. Mai gegen neue Gaskraftwerke

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ein Bündnis aus Umweltorganisationen wird am 30. Mai in Hamm gegen die Pläne von Wirtschaftsministerin Katharina Reiche demonstrieren, neue Gaskraftwerke zu bauen. Nach Angaben der Veranstalter beginnt die Kundgebung um 12 Uhr und zieht anschließend zum Kraftwerk Gersteinwerk.

Unterstützt wird der Protest von prominenten Gruppen wie dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Greenpeace, Campact und Fridays for Future. Die Aktivisten werfen Reiche vor, mit ihren Vorhaben fossile Konzerne wie RWE zu begünstigen und gleichzeitig den Ausbau erneuerbarer Energien zu verzögern.

Verena Graichen, politische Geschäftsführerin des BUND, kritisierte die Ministerin, sie bremse die Energiewende aus. Die Greenpeace-Energieexpertin Mira Jäger verwies unterdessen auf die Dringlichkeit erneuerbarer Energien im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran und warnte, die Abhängigkeit von autoritären Regimen müsse beendet werden.

Vor dem Kraftwerk Gersteinwerk wollen die Demonstranten symbolisch die Form eines Windrads bilden. Mit dieser Aktion unterstreichen sie ihre Ablehnung von Gaskraftwerken und fordern stattdessen den Ausbau sauberer Alternativen.

Die Kundgebung findet am 30. Mai ab Mittag in der Nähe des Standorts Gersteinwerk statt. Die Organisatoren verlangen von der Regierung, die Gasprojekte aufzugeben und den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen. Der Protest spiegelt die wachsenden Bedenken gegenüber der Energiepolitik und den Klimazielen wider.

Quelle