Mönchengladbach verwandelt Industriegebiet in klimafreundliches Wirtschaftszentrum
Ida KönigMönchengladbach verwandelt Industriegebiet in klimafreundliches Wirtschaftszentrum
Mönchengladbach plant Umwandlung des Industriegebiets Rheinstraße in ein modernes Wirtschaftszentrum
Das Vorhaben ist Teil des „Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzepts“ der Stadt und soll das lokale Wirtschaftswachstum fördern. Gleichzeitig entstehen neue Grünflächen, die dem Klimaschutz dienen und die Infrastruktur aufwertet werden.
Das Plangebiet liegt zwischen der Rheinstraße, Schwalmstraße, Hofstraße und August-Monforts-Straße, direkt angrenzend an das Gelände von GE Vernova. Ein Grün- und Freiflächenkorridor soll von der Schwalmstraße in Richtung Hardterbroicher Markt verlaufen und so Fußgänger- sowie Radwege verbinden. Das Bebauungsplanverfahren „GE Rheinstraße“ bildet die rechtliche Grundlage für die Entwicklung.
Möglich wurde das Projekt durch die Verlegung des NEW-Busdepots auf das Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne an der Kaldenkirchener Straße. GE Vernova benötigt zusätzliche Flächen für eine Expansion und bleibt damit langfristig in der Stadt ansässig. Durch die Neugestaltung sollen rund 390 bestehende Arbeitsplätze gesichert und etwa 200 neue geschaffen werden. Zudem ist Platz für ansiedlungsverträgliche Gewerbebetriebe vorgesehen.
Bürgermeister Felix Heinrichs unterstützt die Initiative und betont ihre Bedeutung für die Entwicklung von Gewerbeflächen und die Sicherung von Arbeitsplätzen. Die neuen Grünflächen entlasten zudem das Kanalsystem, verbessern den Hochwasserschutz und helfen der Stadt, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen.
Die Umgestaltung soll die Rheinstraße zu einem modernen Wirtschaftsstandort machen, der Arbeitsplätze erhält und schafft – bei gleichzeitiger Stärkung der ökologischen Widerstandsfähigkeit. Die rechtlichen und logistischen Voraussetzungen für das Projekt sind nun geschaffen, sodass die Planung voranschreiten kann.
