31 March 2026, 04:16

Mönchengladbachs Energieausgaben explodieren – doch die CO₂-Bilanz stagniert trotz Modernisierungen

Stadtansicht mit Gebäuden im Vordergrund und einem blauen Himmel im Hintergrund, mit Solarpanelen auf einem Dach, die den Einsatz erneuerbarer Energien anzeigen.

Mönchengladbachs Energieausgaben explodieren – doch die CO₂-Bilanz stagniert trotz Modernisierungen

Energieausgaben für städtische Gebäude in Mönchengladbach steigen 2024 stark an – CO₂-Bilanz bleibt nahezu unverändert

Die Energieausgaben Mönchengladbachs für kommunale Gebäude sind 2024 drastisch auf 10,7 Millionen Euro gestiegen. Trotz Bemühungen um mehr Effizienz blieb der CO₂-Fußabdruck der Stadt mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten nahezu unverändert. Aktuelle Modernisierungen und geplante Projekte sollen jedoch sowohl die Kosten als auch die Emissionen senken.

Im Vergleich zum Vorjahr gab die Stadt 2024 rund 1,5 Millionen Euro mehr für Energie aus. Der Stromverbrauch blieb mit 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) stabil, wobei Schulen fast die Hälfte davon verbrauchten. Auch der Gasbedarf hielt sich mit 50,4 Millionen kWh auf Vorjahresniveau, doch der Heizölverbrauch stieg von 4,75 Millionen auf 6 Millionen kWh – bedingt durch frühere Bevorratung.

Für 850.000 Euro wurde eine Beleuchtungssanierung abgeschlossen, wobei die Hälfte der Kosten durch Bundesfördermittel gedeckt wurde. Gleichzeitig werden auf 15 städtischen Liegenschaften Photovoltaikanlagen installiert, die bis zu einer Million kWh Solarstrom vor Ort erzeugen könnten. Zudem hat die Stadt in den vergangenen zwei Jahren die Energieüberwachung verbessert.

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Zu den künftigen Plänen gehören die Modernisierung von Heizsystemen, die Nachrüstung von Lüftungsanlagen sowie Dachsanierungen mit Solarmodulen. Während andere deutsche Großstädte wie Berlin und München im Rahmen des Gigawatt-Pakts ihre Solarprojekte stark ausgebaut haben, sind vergleichbare Initiativen in Mönchengladbach Anfang 2026 noch begrenzt.

Die Stadt investiert weiterhin in Energieeffizienz, doch sowohl die Kosten als auch die Emissionen sind bisher kaum gesunken. Geplante Modernisierungen und Solaranlagen könnten die Abhängigkeit von externem Strom verringern. Die Verantwortlichen werden die Fortschritte evaluieren, sobald die neuen Systeme in Betrieb gehen.

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