Mönchengladbachs neuer Jugendförderplan setzt auf Gemeinschaft und MINT-Bildung
Ida KönigMönchengladbachs neuer Jugendförderplan setzt auf Gemeinschaft und MINT-Bildung
Mönchengladbach startet neuen Kinder- und Jugendförderplan zur Bewältigung zentraler Herausforderungen
Mönchengladbach hat einen neuen Kinder- und Jugendförderplan ins Leben gerufen, um die drängendsten Probleme junger Menschen anzugehen. Die Initiative wurde in der Jugendwerkstatt Kuhle 8 vorgestellt – einem Projekt, das bereits Teenagern den Übergang von der Schule in den Beruf erleichtert. Anders als herkömmliche Fördermodelle setzt dieser Plan auf ein flexibles, gemeindeorientiertes Vorgehen, um Kinder und junge Erwachsene zu unterstützen.
Der Plan entstand in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und den jungen Menschen, die von ihm profitieren sollen. Statt auf starre Budgets setzt er auf einen gemeinsamen Rahmen für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit. Ziel ist es, einzelne Projekte an den tatsächlichen Bedürfnissen auszurichten – mit Schwerpunkten auf sozialer Teilhabe, digitalen Kompetenzen und MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).
Der Übergang von der Ausbildung in den Beruf bleibt in der Stadt eine drängende Aufgabe. Mit der Wahl von Kuhle 8 als Veranstaltungsort für die Vorstellung des Plans hoben die Verantwortlichen ein funktionierendes Beispiel für Berufsorientierung hervor. Der Förderplan soll zudem die Vernetzung zwischen Schulen, Unternehmen und gemeinnützigen Gruppen stärken.
Inspiriert vom afrikanischen Sprichwort "Man braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen", zielt die Strategie darauf ab, die gesamte Gemeinschaft einzubinden. Sie setzt klare Ziele – darunter messbare Wirkungen bis 2030 – und bleibt dabei partizipativ und anpassungsfähig.
Der Kinder- und Jugendförderplan markiert einen Wandel von starren, hierarchischen Budgetvergaben hin zu einem dynamischen, inklusiven System. Fachkräfte werden unter gemeinsamen Zielen zusammenarbeiten, wobei die Fortschritte in den nächsten sechs Jahren überprüft werden. Der Erfolg des Modells hängt von der kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen jungen Menschen, Dienstleistern und lokalen Akteuren ab.






